Intensivpalliativ.
Brücken bauen über Grenzen.
Muss die Notärztin Leben retten um jeden Preis? Ist es richtig, dass der Intensivfachpfleger immer und immer wieder darum „bitten“ muss, seinem Patienten weiteres Leid zu ersparen? Und ist man erst ein Fall für die Palliativmedizin, wenn Lebenszeit kein erstrebenswertes Ziel mehr ist?
Intensiv-, Notfall- und Palliativversorgung haben einiges gemeinsam: sie alle bewegen sich immer wieder in Grenzbereichen des Lebens. Sind die Spannungsfelder tatsächlich so groß, oder können die Disziplinen sogar voneinander lernen?

Referent:in
Dr. med. Alexandra SchergIch bin 1984 geboren, habe nach meinem Abitur eine Ausbildung in der Krankenpflege absolviert und war in der Onkologie, auf verschiedenen Palliativstationen und in der SAPV tätig. Ich habe in Hamburg und Düsseldorf Humanmedizin studiert und meine Facharztweiterbildung „Innere Medizin“ in Wesel absolviert.
Als Palliativmedizinerin bin ich aktuell als Leitende Oberärztin in der Palliativmedizin am Elbe Klinikum Stade tätig. In Zeiten knapper Ressourcen ist es mir ein großes Anliegen, die Rolle der Palliativmedizin in der Prävention von Über-, Unter- und Fehltherapie zu stärken. Seit 2021 bin ich als Beisitzerin im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin aktiv, meine Schwerpunkte sind die Optimierung der Aus- und Weiterbildung und die Vernetzung der Bereiche Palliativ-, Intensiv- und Notfallmedizin.
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