Über uns

Wie alles begann und was uns heute noch wichtig ist.

Angefangen hat alles im Jahr 2009 mit der Kindersendung "Willi will´s wissen - wie ist das mit dem Tod?" Aus dem Impuls wurde die Idee für eine Veranstaltung, die sowohl Fachleute als auch Betroffene ansprechen sollte. Wir wollten das Tabuthema Tod wieder mehr in den Blick der Gesellschaft rücken und für die Hospizbewegung zu einem Forum werden. Leicht war das nicht!

Die ersten Jahre waren geprägt von Widerständen und fehlendem Vertrauen, ob eine Messegesellschaft sorgsam mit diesem sensiblen Thema umgehen würde. Ohne unseren Programmbeirat, deren Mitglieder uns bis heute vertrauensvoll unterstützen, wären wir heute nicht da, wo wir stehen.
Uns war von Anfang an wichtig, ehrlich, authentisch und nahbar zu sein und zu bleiben. Aussteller:innen, Referent:innen und Kooperationspartner:innen sind zu Freunden geworden. Ein großes Glück, das wir sehr genießen!

Aus 60 Aussteller:innen und vielleicht 300 Teilnehmenden im ersten Jahr sind wir mittlerweile zu einer der führenden Hospizveranstaltungen in Deutschland geworden. Dennoch bleiben wir demütig gegenüber denjenigen, die täglich Sterbende und ihre Angehörigen begleiten. Und wir freuen uns, mit unserer Veranstaltung die wertvolle Arbeit der Begleitenden zumindest ein Stück weit unterstützen zu können!

Meike Wengler

Gründerin und Projektleiterin

Ich bin beschaulich auf der Nordseeinsel Borkum geboren, trage die stürmische Weite des Meeres in meinem Herzen und versuche möglichst viel mit Pferd und Hund in der Natur zu sein.

Der Zufall hat mich auf die Idee zur LEBEN UND TOD gebracht und ich hatte vorher kaum Berührung mit dem Tod. Ich hatte Ängste und Vorurteile und musste thematisch ganz am Anfang beginnen. Inzwischen glaube ich, das war gut so. Denn so bleibt mein Blick geschärft für die Menschen, die wir mit dem Thema erreichen wollen.

Heute bin ich um eine sehr schmerzhafte Verlusterfahrung reicher, bin tief in die Thematik eingestiegen und habe voller Dankbarkeit so viele wunderbare Menschen kennenlernen dürfen, wie es wohl nur bei "unserem" Thema passieren kann.

Sich täglich mit dem Ende des Lebens zu befassen, hat mich verändert. Ich möchte noch nicht sterben, dafür gibt es noch viel zu viel zu entdecken. Aber ich habe keine Angst vor dem Sterben, denn ich weiß, wenn es soweit ist - ich werde gut begleitet werden.

Das Team

Ihre Ansprechpartner:innen

Meike Wengler

Projektleiterin

+49 (0)421.3505 - 379


Alexander Kim

Ausstellerbetreuung

+49 (0)421.3505 - 228


Marc Ritter

Teilnehmerbetreuung

+49 (0)421.3505 - 588


Nadine Ghawi

Marketing

+49 (0)421.3505 - 440


 

Kevin Ehlers

Pressebetreuung

+49 (0)421.3505 - 445


Malte Heitmüller

Website-Betreuung

+49 (0)421.3505 - 488


Lara Müller

Auszubildende

+49 (0)421.3505 - 251


Lena Menge

Auszubildende

+49 (0)421.3505 - 311


Haben Sie eine Frage? Wir haben die Antwort!

 

Presse

Unsere Pressemitteilungen

  • LEBEN UND TOD | 20.04.2021

    „Ich hatte schon immer Interesse am Thema Tod“

    „Die Arbeit macht mir unheimlich viel Freude. Sie ist so vielseitig. Es ist definitiv mein Traumjob!“ Wenn Svenja Gerdes über ihren Beruf spricht, dann spürt man schnell ihr Engagement. ...

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    LEBEN UND TOD: Online, kostenfreie Angebote und Nachwuchs in der Trauerbegleitung im Fokus

    „Die Arbeit macht mir unheimlich viel Freude. Sie ist so vielseitig. Es ist definitiv mein Traumjob!“ Wenn Svenja Gerdes über ihren Beruf spricht, dann spürt man schnell ihr Engagement. Ihr gefällt es, kreativ zu sein, Aufgaben zu koordinieren und persönliche Gespräche zu führen. Doch wenn die Bremerin erzählt, was sie eigentlich genau macht, dann stößt sie nicht selten auf große Augen: Svenja Gerdes ist Bestatterin im dritten Lehrjahr – und gerade mal 21 Jahre alt. Die Auszubildende weiß: Trauer und Tod betreffen eines Tages jeden. Umso wichtiger ist es, sich früh damit zu beschäftigen. Eine gute Gelegenheit bietet da die LEBEN UND TOD. Von Samstag bis Samstag, 1. bis 8. Mai 2021, findet sie nicht als Präsenzveranstaltung in der MESSE BREMEN, sondern erstmalig mit einer ganzen Themenwoche digital statt.

     Themenwoche mit prominenten Gästen

    Ob Lesungen, Interviews oder Workshops – täglich bietet die Online-Veranstaltung Input im Umgang mit den Themen Leben, Sterben, Trauer und Tod. „Mit der Themenwoche bringen wir die LEBEN UND TOD zu unseren Besucher:innen in die eigenen vier Wände“, erklärt Projektleiterin Meike Wengler das neue Konzept. „Viele Beiträge sind als Video jeweils für 24 Stunden kostenfrei auf unserer Website www.leben-und-tod.de abrufbar.“ So erzählt Deutschlands erfolgreichste Jugendbuchautorin Cornelia Funke in einem persönlichen Gespräch vom Tod ihres Ehemannes sowie von ihrem neuen Bilderbuch „Die Brücke hinter den Sternen“. Dieses soll Kinder behutsam an die Themen Tod, Verlust und Trauer führen. Fernsehmoderator Ralph Caspers erklärt, wie man Kindern, die einen geliebten Menschen verloren haben, in der schweren Zeit unterstützen kann. Wie man die Lebensqualität bis zum Schluss erhalten kann, davon berichten die renommierte Palliativmedizinerin Prof. Dr. Claudia Bausewein und Hospiz-Experte Rainer Simader.

    Virtuelle Themenwelten statt Messestände

    Zusätzlich können sich die Online-Besucher:innen in einer Art virtuellen Messe umschauen. „Während unsere Aussteller:innen ihre Arbeiten und Produkte in normalen Zeiten an den Messeständen präsentieren, machen sie das nun komplett digital“, sagt Projektleiterin Wengler. „Auf Wunsch können sie sich im Videochat mit Vertretern von Selbsthilfegruppen, Anbietern von Trauerschmuck oder Verbänden und Institutionen treffen.“ So zum Beispiel mit Svenja Gerdes. Die erst 21-Jährige hat 2018 eine Ausbildung zur Bestatterin bei einem Bremer Bestattungsinstitut begonnen. „Es klingt vielleicht komisch, aber ich hatte schon immer ein Interesse am Thema Tod. Nach einem Praktikum war mir klar: Das will ich machen“, sagt Gerdes. Verstorbene vorbereiten, Trauergespräche mit den Hinterbliebenen führen, Beerdigungen planen – für die Bremerin ist das Alltag. Erfüllend sei vor allem die Arbeit mit den Angehörigen. „Es ist schön, Menschen zu helfen, die eine schwere Zeit durchmachen“, so Gerdes. Die virtuellen Messestände sind in Themenwelten nach den sechs Schwerpunkten der LEBEN UND TOD aufgeteilt: Hospiz, Palliative Care, Trauerbegleitung, Spiritualität, Bestattungskultur und Leben und Tod.

    Im Mittelpunkt: Nachwuchs in der Sterbe- und Trauerbegleitung

    Hochaktuelle Themen erwartet das Fachpublikum bei dem kostenpflichtigen Live-Tag am Freitag, 7. Mai. Unter dem Motto „Auf alten und auf neuen Wegen!“ steht der Generationenwechsel in der Hospizbewegung im Mittelpunkt. Darüber hinaus geht es um den Umgang mit Verstorbenen während der Corona-Pandemie. „Der erste Lockdown hat die Sterbebegleitung vielerorts unmöglich gemacht“, sagt Projektleiterin Wengler. So geben beispielsweise Trauerbegleiter:innen unter anderem Anregungen und Gestaltungsmöglichkeiten, wie man trotz Kontaktbeschränkungen trauern kann.

    Die Beiträge der Themenwelten sind dauerhaft für alle frei zugänglich im Netz zu sehen. Für Live-Vorträge oder Workshops müssen sich Interessierte kostenpflichtig registrieren. Es bleibt ihnen dann ein halbes Jahr Zeit, um sich alle Formate noch einmal in Ruhe anzuschauen.

    Mehr Infos: www.leben-und-tod.de

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    Über die LEBEN UND TOD: Wie können wir Kindern das Thema Tod näherbringen? Welche Dinge gibt es vor dem Tod zu regeln? Welchen Einfluss hat die Corona-Pandemie für die Trauer- und Sterbebegleitung? Und wie lassen sich junge Menschen für ein Ehrenamt in der Hospizbewegung gewinnen? Diese und viele weitere Fragen zu den Themen Leben, Sterben, Trauer und Tod beantwortet die 12. LEBEN UND TOD. Von Samstag bis Samstag, 1. bis 8. Mai 2021, findet sie mit einer Themenwoche im Internet statt. Während sich die LEBEN UND TOD üblicherweise als Präsenzveranstaltung in der MESSE BREMEN präsentiert, wird sie nun wegen der Corona-Pandemie online übertragen.

     

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  • LEBEN UND TOD | 06.04.2021

    Wie können wir mit dem Sterben besser umgehen?

    Die Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen – ein Sprichwort, das in Corona-Zeiten aktueller denn je erscheint: Die Pandemie führt uns täglich die menschliche Verletzlichkeit vor Augen. ...

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    LEBEN UND TOD: Digital, neues Konzept und prominente Gäste

    Die Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen – ein Sprichwort, das in Corona-Zeiten aktueller denn je erscheint: Die Pandemie führt uns täglich die menschliche Verletzlichkeit vor Augen. Gleichzeitig schärft sie das Bewusstsein für den Tod – selbst bei denen, die bisher keine Angehörigen oder Freunde durch das Virus verloren haben. „Was wir durch die Pandemie lernen ist, dass das Leben viel mehr an Tiefe und Wert gewinnen kann, wenn uns die eigene Endlichkeit so deutlich vor Augen geführt wird“, sagt Meike Wengler, Projektleiterin bei der MESSE BREMEN. Eine gute Gelegenheit, sich mit dem Lebensende zu beschäftigen, bietet da die LEBEN UND TOD, die in diesem Jahr nicht als Präsenzveranstaltung, sondern erstmals eine ganze Woche virtuell stattfindet. Von Samstag bis Sonntag, 1. bis 8. Mai, geben unter anderem prominente Buchautor:innen und Palliativmediziner:innen Anregungen und Ideen im Umgang mit den Themen Leben, Sterben, Trauer und Tod.

    „Ob Interviews, Workshops oder Lesungen: Mit der Themenwoche möchten wir die Menschen, die sich mit den vielen Facetten des Themas Tod befassen wollen, dort abholen, wo sie zurzeit am meisten sind – und das ist zu Hause“, erklärt Meike Wengler das neue Konzept der LEBEN UND TOD. „Die Videos sind für 24 Stunden kostenfrei on demand auf unserer Website abrufbar.“

    Deutschlands erfolgreichste Kinderbuchautorin Cornelia Funke berichtet beispielsweise vom Tod ihres Ehemannes sowie von ihrem neuen Bilderbuch „Die Brücke hinter den Sternen“, das Kinder behutsam an die Themen Tod, Verlust und Trauer führen soll. „Als Geschichtenerzählerin ist es mir wichtig, Geschichten aus dem Leben zu erzählen – dazu gehört auch der Tod, das einzige, wo wir sicher sein können, dass es passieren wird“, sagt Funke. Auch Autorin Nina Weger hat mit ihrem Werk „Als mein Bruder ein Wal wurde“ die Themen Trauer und Tod im Kindesalter aufgegriffen. „Ich glaube, dass alle Kinder früher oder später mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert werden. Das Buch soll Mut machen, nachzufragen und Antworten zu finden“, so Weger. Sie liest aus ihrem Buch vor.

    Wie man sich hingegen auf das Sterben und den Tod vorbereitet, was eine gute Begleitung am Lebensende ausmacht und welche Dinge es vor dem Tod zu regeln gibt, erklären unter anderem die Palliativmedizinerin Prof. Dr. Claudia Bausewein und Hospiz-Experte Rainer Simader.

     

     

    „Auf alten und auf neuen Wegen“

    Die LEBEN UND TOD bietet darüber hinaus wie üblich fachlichen Input für alle, die sich haupt- und ehrenamtlich mit dem Tod beschäftigen. Am Freitag, 7. Mai, gibt es daher einen Live-Tag: Unter dem Motto „Auf alten und auf neuen Wegen“ steht der Generationenwechsel in der Hospizbewegung im Fokus. Darüber hinaus geht es um die Folgen der Corona-Pandemie für die Sterbe- und Trauerbegleitung.

    Virtuelle Themenwelten statt Messestände

    Wer hingegen mit Vertretern von Kirchen, Verbänden oder Vereinen virtuell ins Gespräch kommen und sich austauschen möchte, ist bei den Themenwelten gut aufgehoben. „Während unsere Austeller:innen ihre Arbeiten und Produkte in normalen Zeiten an den Messeständen präsentieren, machen sie das nun komplett digital“, sagt Projektleiterin Meike Wengler. „Die Besucher:innen können sich entweder die vorab gedrehten Videos anschauen oder sich direkt mit den Austeller:innen im Videochat treffen.“ Die Themenwelten sind nach sechs Schwerpunkten der LEBEN UND TOD aufgeteilt: Hospiz, Palliative Care, Trauerbegleitung, Spiritualität, Bestattungskultur und Leben und Tod.

    Die Beiträge der Themenwelten sind dauerhaft für alle frei zugänglich im Netz zu sehen. Für Fachvorträge oder Workshops muss sich kostenpflichtig registriert werden. Es bleibt ein halbes Jahr Zeit, um sich alle Formate noch einmal in Ruhe anzuschauen.

    Mehr Infos sowie Anmeldung zur Veranstaltung: www.leben-und-tod.de

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    Über die LEBEN UND TOD

    Die LEBEN UND TOD findet seit 2010 jährlich im Mai in der MESSE BREMEN statt und richtet sich an Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger ebenso wie an haupt- und ehrenamtlich Tätige aus Hospiz, Palliative Care, Palliativmedizin, Pflege, Seelsorge, Trauerbegleitung und Bestattungskultur. Der Fachkongress bietet Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie ein Forum zum Austauschen und Netzwerken. Die begleitende Ausstellung ist geprägt von einer hellen und freundlichen Atmosphäre, einem vielfältigen und bunten Angebot und genügend Raum für Austausch und Begegnung. 2020 wurde die deutschlandweit einzigartige Veranstaltung erstmals auch in der Messe Freiburg ausgerichtet.

      

    Weitere Informationen für die Redaktionen:

    MESSE BREMEN / M3B GmbH
    Kevin Ehlers, Tel. 04 21 / 35 05 – 445

    E-Mail: ehlers@messe-bremen.de; Internet: www.messe-bremen.de

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  • LEBEN UND TOD | 31.03.2021

    Arbeiten im Hospiz: Wo ist der Nachwuchs?

    Am Anfang des eigenen Lebens für andere da sein, die am Ende ihres Lebensweges stehen – ein Ehrenamt in der Hospizarbeit ist für Menschen unter 30 Jahren alles andere als ...

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    LEBEN UND TOD mit aktuellen Themen und neuem Konzept

    Am Anfang des eigenen Lebens für andere da sein, die am Ende ihres Lebensweges stehen – ein Ehrenamt in der Hospizarbeit ist für Menschen unter 30 Jahren alles andere als selbstverständlich. Die Hospizvereine und Dienste stehen deshalb zunehmend vor einem Problem: Rund 40 Jahre nach der Gründung der Hospiz- und Palliativbewegung legen altersbedingt immer mehr Haupt- und Ehrenamtliche ihre Arbeit nieder. Gleichzeitig mangelt es an Nachwuchs. Wie können junge Menschen für die Hospizarbeit gewonnen werden und wie müssen sich dafür Hospizdienste neu aufstellen? Antworten darauf und auf Fragen rund um die Themen Leben, Sterben, Tod und Trauer gibt die Kongressmesse LEBEN UND TOD, die in diesem Jahr nicht präsent in der MESSE BREMEN, sondern virtuell eine ganze Woche lang von Samstag bis Samstag, 1. bis 8. Mai 2021, stattfinden wird. Es gibt Workshops, Lesungen und Interviews, die sich mit vielen Facetten dieses Thema beschäftigen.

    Junge Erwachsene für die Trauerbegleitung gewinnen – wie das gelingt, zeigen in einem Online-Vortrag Verena Gerdes und Cordelia Wach von der Hospiz Stiftung Oldenburg. 2013 hat die Stiftung eine bundesweite Jugend-Onlineberatungsstelle ins Leben gerufen. „Junge Ehrenamtliche beraten hier Jugendliche, die schwer erkrankt sind oder Hilfe brauchen, weil sie jemanden verloren haben“, sagt Cordelia Wach, Initiatorin des Projektes. „Dadurch gewinnen wir aber auch immer wieder neue junge Ehrenamtliche, weil sie das Projekt spannend finden“, so Wach. Gleichzeitig profitiert die Stiftung seit rund 20 Jahren von einer engen Zusammenarbeit mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. „Die Studierenden absolvieren ein Praktikum bei uns und bereichern die Hospizarbeit immer wieder mit neuen Ideen“, so Wach.

    Rund 30 von den insgesamt 150 Ehrenamtlichen sind unter 30 Jahren. „Das Miteinander und das wechselseitige Lernen der Generationen untereinander ist für uns der Schlüssel zum jungen Ehrenamt in der Trauerbegleitung“, sagt Wach. Zuletzt hat die Hospizstiftung einen Podcast zum Thema Tod mit der Jade Hochschule Wilhelmshaven auf die Beine gestellt. Zu Wort kommen hier unter anderem von Tod und Trauer betroffene junge Menschen. „Durch neue Formate und die digitale Präsenz erreichen wir junge Menschen und sensibilisieren sie für das Thema Tod“, sagt Wach.

    Sterbebegleitung und Trauern in Zeiten von Corona

    Neue Wege einschlagen – das gilt für die LEBEN UND TOD in diesem Jahr in jeder Hinsicht: Ab Samstag, 1. Mai, bietet die sogenannte Themenwoche erstmals täglich auf Abruf kostenfreie Autorenlesungen und Interviews. Der Freitag, 7. Mai, ist der Live-Tag mit vielen Interaktionsmöglichkeiten. Unter dem Motto „Auf alten und auf neuen Wegen!“ geht es dabei auch um den Umgang mit den Verstorbenen während der Corona-Pandemie. „Der erste Lockdown hat die Sterbebegleitung vielerorts unmöglich gemacht. Die Konsequenzen für die Hinterbliebenen sind bislang noch gar nicht absehbar“, sagt Meike Wengler, Projektleiterin der LEBEN UND TOD bei der MESSE BREMEN. So gibt beispielsweise Trauerbegleiterin Sarah Benz Einblicke in ihre Arbeit als Bestatterin in Zeiten der Pandemie. Darüber hinaus präsentiert sie Anregungen und Gestaltungsmöglichkeiten, wie man trotz Kontaktbeschränkungen trauern kann. „In Absprache mit den Zugehörigen könnte ein Handabdruck von dem Verstorbenen hergestellt werden oder man schneidet ihm eine Haarsträhne ab. So bekommen die Hinterbliebenen etwas zum Begreifen, falls keine Abschiednahme mehr möglich ist“, sagt Benz.

    Themenwelten statt Messestände

    Neu sind auch die digitalen Themenwelten, die nach den sechs Schwerpunkten der LEBEN UND TOD (Hospiz, Palliative Care, Trauerbegleitung, Spiritualität, Bestattungskultur und Leben und Tod) gegliedert sind. Ob Vereine, Kirchen oder Verbände – sie alle haben die Möglichkeit, ihre Arbeit digital vorzustellen. „Die digitalen Besucher:innen können sich im Videochat mit den Austeller:innen verabreden oder sich Interviews anschauen, die vorher gedreht wurden“, sagt Projektleiterin Wengler. „Uns ist es wichtig, dass wir uns auch in diesen kontaktarmen Zeiten miteinander austauschen können.“

    Die Beiträge der Themenwoche sind für einen kurzen Zeitraum für alle frei zugänglich im Netz zu sehen. Für Fachvorträge oder Workshops muss man sich kostenpflichtig registrieren und hat dann ein halbes Jahr Zeit, sich alle Formate noch einmal in Ruhe anzuschauen.

    Mehr Infos sowie Anmeldung zur Veranstaltung: www.leben-und-tod.de

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    Weitere Informationen für die Redaktionen:

    MESSE BREMEN / M3B GmbH
    Kevin Ehlers, Tel. 04 21 / 35 05 – 445

    E-Mail: ehlers@messe-bremen.de; Internet: www.messe-bremen.de

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  • LEBEN UND TOD | 29.01.2021

    Auf alten und auf neuen Wegen

    Auf alten und auf neuen Wegen LEBEN UND TOD – zum dritten Mal digital Freitag, 29.01.2021. Die LEBEN UND TOD steht für aktuelle und praxisnahe Themen aus den Bereichen Hospiz, Palliative ...

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    LEBEN UND TOD – zum dritten Mal digital

    Auf alten und auf neuen Wegen

    LEBEN UND TOD – zum dritten Mal digital

    Freitag, 29.01.2021. Die LEBEN UND TOD steht für aktuelle und praxisnahe Themen aus den Bereichen Hospiz, Palliative Care, Trauer und Trauerbegleitung, Seelsorge sowie Bestattungskultur. Bereits zum dritten Mal wird die LEBEN UND TOD nun digital stattfinden – und sich in jeder Hinsicht mit der Zukunft beschäftigen: Zum einen mit dem Thema Generationenwechsel unter dem Motto „Auf alten und auf neuen Wegen“, aber zum anderen mit Themen wie Digitalisierung oder die Folgen der Corona-Pandemie für die Trauerbegleitung – mit der dritten Online-Ausgabe können die Messemacherinnen auf viel Erfahrung zurückgreifen. „Bei der ersten Ausgabe im letzten Mai zählten wir mehr als 38.000 User – ein toller Erfolg nicht nur für uns, sondern auch für das Thema, das damit eine breitere Öffentlichkeit erfährt“, sagt Meike Wengler, Projektleiterin bei der veranstaltenden MESSE BREMEN.

    Neue Wege mit honorigen Gästen

    Vom 1. bis 8. Mai 2021 wird sich die Themenwoche der LEBEN UND TOD täglich mit dem Generationenwechsel, aber natürlich auch mit anderen Fragestellungen beschäftigen. „Gerade in der ehrenamtlichen Arbeit gibt es sehr viele jüngere Menschen, die andere Ansprüche an ihr Ehrenamt haben als diejenigen, die sich altersbedingt aus dieser Arbeit zurückziehen. Darüber müssen wir sprechen“, so Wengler. Getan wird dies in den unterschiedlichsten Formaten. An jedem Tag wird es Interviews, Workshops und Lesungen geben, am Freitag dann können die Teilnehmer an einem anspruchsvollen Live-Programm teilnehmen. Wie bei der LEBEN UND TOD üblich mit honorigen Gästen: Für die Literatur stehen diesmal die Kinderbuchautorin Cornelia Funke und die Palliativmedizinerin und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin Prof. Dr. Claudia Bausewein. Cornelia Funke hat ein neues Buch „Die Brücke unter den Sternen“ geschrieben, welches sich kindgerecht mit dem Sterben beschäftigt. Prof. Bausewein hat gemeinsam mit ihrem Co-Autor Rainer Simader „99 Fragen an den Tod“ gestellt – alle drei werden in Interviews über ihre Arbeit und ihre Bücher sprechen.

    Themenwelten statt Messestände

    Die digitalen Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich interaktiv rege zu beteiligen. „Nach jedem Vortrag bieten wir sogenannte ‚Coffeetable‘, also die Möglichkeit im Anschluss noch online mit dem Referenten zu sprechen und sichauszutauschen“, erläutert Wengler das Konzept. „Wir wollen auch in digitalen Zeiten miteinander im Gespräch bleiben und die Möglichkeiten bieten, sich zu vernetzen“. Auch Vereine, Aussteller, Kirchen, Verbände haben hier die Option, ihre Arbeit vorzustellen. „Wir schaffen Online-Themenwelten, dort kann man nach Fachleuten suchen, Gesprächstermine vereinbaren, um sich dann im Videochat zu treffen.“

    Das Liveprogramm am Freitag bietet fachlichen Input für all diejenigen, die sich haupt- und ehrenamtlich mit den Themen rund um Sterben, Tod und Trauer beschäftigen. „Wir stellen uns gemeinsam mit Expertinnen und Experten die Frage, welche Herausforderungen und Chancen der Generationenwechseln in Hospiz und Pflege mit sich bringt, aber auch, welche gesellschaftlichen Veränderungen die zunehmende Digitalisierung oder die Corona-Pandemie für Trauerbegleitung und Bestattungskultur bedeuten“, so Wengler.

    Die Beiträge der Themenwoche sind für einen kurzen Zeitraum für alle frei zugänglich im Netz zu sehen. Für Fachvorträge oder Workshops muss man sich kostenpflichtig registrieren und hat dann ein halbes Jahr Zeit, sich alle Formate noch einmal in Ruhe anzuschauen.

     

    Mehr Infos: www.leben-und-tod.de

    (3.483 Zeichen inkl. Leerzeichen)

       

    Weitere Informationen für die Redaktionen:

    MESSE BREMEN / M3B GmbH
    Christine Glander, Tel. 04 21 / 35 05 – 2 69
    E-Mail: glander@messe-bremen.de; Internet: www.messe-bremen.de

     

     

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  • LEBEN UND TOD | 11.05.2020

    Voller Erfolg: Digitale Messe mit 38.392 Teilnehmern

    Innerhalb von fünf Wochen entstand aus einer spontanen Idee ein neues Projekt: Am Freitag und Samstag, 8. und 9. Mai, fand die LEBEN UND TOD erstmals ausschließlich online statt. Aufgrund ...

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    LEBEN UND TOD nutzt Corona-Pandemie als Chance für neue Wege

    Innerhalb von fünf Wochen entstand aus einer spontanen Idee ein neues Projekt: Am Freitag und Samstag, 8. und 9. Mai, fand die LEBEN UND TOD erstmals ausschließlich online statt. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie musste die Veranstaltung in der MESSE BREMEN zuvor abgesagt werden. Insgesamt griffen an dem Wochenende 38.392 Personen auf die Veranstaltungswebsite zu, zu Spitzenzeiten waren es rund 1.600 Personen gleichzeitig. Zum Vergleich: Im Vorjahr kamen 5.031 Interessierte in die Messehalle 6.

    Digitales Angebot trifft Nerv der Zeit

    Für Projektleiterin Meike Wengler war die digitale Premiere ein voller Erfolg. Sie nennt gleich mehrere Gründe für das große Interesse: „Zum einen war die Teilnahme erstmals zeit- und ortsabhängig möglich, zudem gab es keine monetären Hürden. Zum anderen befinden wir uns gerade in einer Zeit, in der die Themen Leben und Tod präsenter sind denn je. Die Menschen sehnen sich nach Austausch und Gemeinschaft. Diese Bedürfnisse haben wir mit der LEBEN UND TOD VERNETZT zumindest ein Stück weit bedient.“

    In kürzester Zeit kamen 180 Beiträge zusammen, darunter etwa 50 Vorträge und 20 interaktive Videos. In der virtuellen Messe präsentierten sich 50 Aussteller. Die Bremer Sozialsenatorin Anja Stahmann eröffnete die Veranstaltung virtuell, Grußworte kamen zudem von Theologin Prof. Margot Käßmann, Schauspielerin Bärbel Schäfer sowie vom Arzt und Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen. Alle Inhalte stehen Interessierten auch weiterhin kostenfrei unter www.leben-und-tod-vernetzt.de zur Verfügung. Interaktion zwischen Veranstaltern, Referenten und Zuschauern ermöglichte während der Veranstaltung ein Live-Chat. Für die technische Umsetzung zeichnet die Hamburger Designagentur Yoolabs verantwortlich.

    LEBEN UND TOD erstmals in der Messe Freiburg

    Eine weitere Premiere ist für Herbst diesen Jahres geplant: Am Freitag und Samstag,
    23. und 24. Oktober, erleben Besucher die LEBEN UND TOD erstmals auch in der Messe Freiburg. „Wir hoffen, dass uns die Corona-Pandemie keinen Strich durch die Rechnung macht. Letztendlich hat der Gesundheitsschutz natürlich Vorrang und im Zweifel wissen wir ja nun, dass unsere Veranstaltung auch digital funktioniert“, so Wengler. Die nächste LEBEN UND TOD in der MESSE BREMEN ist am 7. und 8. Mai 2021 geplant.

    Mehr Infos: www.leben-und-tod.de


    Weitere Informationen für die Redaktionen:
    MESSE BREMEN / M3B GmbH
    Kerstin Weiß, Tel. 04 21 / 35 05 – 4 34
    E-Mail: weiss@messe-bremen.de; Internet: www.messe-bremen.de

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  • LEBEN UND TOD | 06.05.2020

    Live-Programm LEBEN UND TOD VERNETZT

    Freitag, 8. Mai 2020 10:00 – 10:30 Uhr  Begrüßung durch Projektleiterin Meike Wengler und Moderatorin Raphaela Dell 10:30 – 11:00 Uhr Interview mit Dr. med. Bernd Oliver Maier (Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin):„Palliativmedizin ...

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    Freitag, 8. Mai 2020

    10:00 – 10:30 Uhr  Begrüßung durch Projektleiterin Meike Wengler und Moderatorin Raphaela Dell
    10:30 – 11:00 Uhr Interview mit Dr. med. Bernd Oliver Maier (Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin):„Palliativmedizin in Zeiten von Corona“
    11:00 – 11:45 Uhr Vortrag von Franziska Offermann (Trauerbegleiterin): „Stabil und zuversichtlich bei Trauer und Krise“
    12:00 – 12:45 Uhr  Vortrag von Margarete Stöcker (Dipl. Pflegewirtin): „Mimikresonanz – Gefühle erkennen und verstehen bis zum Schluss“
    13:00 – 13:15 Uhr Interview mit Wolfgang Reiter (Rechtsanwalt): „Die Patientenverfügung – was ist zu bedenken?“
    13:30 – 14:15 Uhr  Vortrag von Nicole Friederichsen (Krankenschwester) & Stefan Springfeld (ehrenamtlicher Sterbe- und Trauerbegleiter):
    „Fundraising in der Hospiz- und Trauerarbeit“
    14:30 – 15:00 Uhr Interview mit Prof. Jalid Sehouli (Direktor der Klinik für Gynäkologie an der Berliner Charité): „Schlechte Nachrichten gut überbringen“
    15:15 – 15:30 Uhr Lesung von Dr. Christina Bindseil (Pfarrerin): „Mir geht es gut – ich sterbe gerade“
    15:45 – 16:30 Uhr  Vortrag von Ulrike Backhaus (Dipl. Sozialpädagogin und Therapeutin): „Achtsamkeit in der Krise – sich selbst, sterbenden und trauernden Menschen sowie ehrenamtlich Mitarbeitenden gegenüber“
    16:30 – 17:30 Uhr Vortrag von Birgit Aurelia Janetzky (Dipl. Theologin): „Alles online? Trauer und Bestattungskultur, wenn die Nähe fehlt“

     

    Samstag, 9. Mai 2020

    10:00 – 10:45 Uhr   Vortrag von Dr. Sandra Michels (Therapeutin): „Von der Kraft in der Krise“
    11:00 – 11:45 Uhr Vortrag von Chris Paul (Leiterin des TrauerInstitut Deutschland): „Ansprechen von Lebensmüdigkeit und zum Umgang mit Suizidtrauer“
    12:00 – 12:45 Uhr Interview mit Friedhelm Pielage (Geschäftsführer des Hospiz- und PalliativVerbandes Bremen e.V.), Rosemarie Fischer (Juristin, Hospiz- und PalliativVerband Niedersachsen e.V.), Frank Schöberle (stellv. Vorsitzender Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg): „Aktuelle Situation der ambulanten und stationären Hospize in Corona-Zeiten“
    13:00 – 13.30 Uhr Vortrag von Sonja Schäfer (Organspendebeauftragte von Bremen/Bremerhaven): „Organtransplantation in Zeiten von Corona“
    13:45 – 14:00 Uhr Interview mit Hendrik Lind (Geschäftsführer): „Was sind die TrostHelden?“
    14:15 – 14:45 Uhr Interview mit Petra-Alexandra Buhl (Autorin): „Gedanken über die Endlichkeit“
    15:00 – 15:45 Uhr Vortrag von Jan Möllers (Kulturanthropologe und Bestatter): „Bestattung und Trauerfeier – neue Rituale entdecken“
    16:00 – 16:30 Uhr Vortrag von Anemone Zeim (Diplom-Designerin und Trauerspezialistin): „Trauer und Rituale“

     

    Mehr Infos: www.leben-und-tod-vernetzt.de

    (Stand: 6. April 2020)

     

    Weitere Informationen für die Redaktionen:

    MESSE BREMEN / M3B GmbH
    Kerstin Weiß, Tel. 04 21 / 35 05 – 4 34

    E-Mail: weiss@messe-bremen.de; Internet: www.messe-bremen.de

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  • LEBEN UND TOD | 06.05.2020

    LEBEN UND TOD VERNETZT

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Veranstaltungsbranche steht in Zeiten des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Die LEBEN UND TOD nutzt die aktuelle Situation für eine Premiere: Erstmals findet die ...

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    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    die Veranstaltungsbranche steht in Zeiten des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Die LEBEN UND TOD nutzt die aktuelle Situation für eine Premiere: Erstmals findet die Veranstaltung am Freitag und Samstag, 8. und 9. Mai, ausschließlich digital statt. Unter dem Motto „LEBEN UND TOD VERNETZT – Gemeinsam von zu Hause“ stehen vielfältige Beiträge zu den Themen am Lebensende unter www.leben-und-tod-vernetzt.de zur Verfügung – kostenfrei ab Freitag um 9 Uhr. Darüber hinaus erwartet Interessierte an beiden Tagen ab
    10 Uhr ein abwechslungsreiches Live-Programm. Wir haben uns vorab umgeschaut und ausgewählte Themen für Sie zusammengestellt:

    -Was lebt, das stirbt – Kindern den Tod erklären: Knietzsche, der kleinste Philosoph der Welt, erklärt Kindern die wichtigen Themen des Lebens, so auch den Tod. Wie ist der Lauf des Lebens? Was passiert nach dem Tod? Und wie fühlt sich Trauer an? Kindgerechte Antworten auf diese und weitere elementare Fragen liefert Autorin Anja von Kampen in anschaulichen Comic-Videos und in ihrem Buch „Knietzsche und der Tod – Alles über die normalste Sache der Welt“.

    -Sport – gemeinsam von zu Hause: Nach dem Mord an ihrer Schwester im Jahr 2013 findet die Österreicherin Katrin Biber mit Hilfe des Sports zurück ins Leben und entwickelt das Trainingskonzept „SeelenSport®“. Mit dem Besten aus verschiedenen Sportarten, wie sie selbst sagt, möchte sie Betroffenen in ihrer Trauer helfen. Für die LEBEN UND TOD VERNETZT hat sie ein Training zum Mitmachen erstellt.

    Online trauern – Wie das Internet die Bestattungskultur verändert: Gedenkseiten bei Facebook, Trauerforen oder -videos auf YouTube: Bereits vor der Coronakrise haben Menschen das Internet genutzt, um den Tod eines Verstorbenen zu verarbeiten. Doch in Zeiten, da Beerdigungen und Trauerfeiern nicht in gewohnter Weise stattfinden können, erfährt die digitale Kommunikation mit Videogesprächen und Livestreaming eine neue Bedeutung. Einen aktuellen Überblick gibt Trauerrednerin Birgit Aurelia Janetzky in ihrem Live-Vortrag mit anschließendem Austausch „Alles online? Trauer und Bestattungskultur, wenn die Nähe fehlt“ (Freitag, 8. Mai, 16.30 bis 17.30 Uhr).

    -Ein Buch über Tod und Trauer, Liebe und Verstehen: Jasmin Schreiber liest Auszüge aus ihrem Debütroman „Marianengraben“, der im Februar 2020 auf Platz 13 der Spiegel-Bestsellerliste eingestiegen ist. Er handelt von Paula, die nach einem schrecklichen Unfall in eine tiefe Depression stürzt. Erst die Begegnung mit Helmut, einem schrulligen alten Herrn, erweckt wieder Lebenswillen in ihr. Gemeinsam begeben sie sich auf eine abenteuerliche Reise.

    -It’s a Match – Deutschlands erste Online-Trostpartner-Vermittlung: Jen und Hendrik haben „TrostHelden“ gegründet, um trauernde Menschen mit einem ähnlichen Schicksal zusammenzubringen. Die digitale Matching-Methode berücksichtigt die Art des Verlusts und die Lebensumstände des Hinterbliebenen, denn eine junge Frau, die ihren Verlobten verloren hat, trauere anders als eine Frau, die ihren Mann nach 50 Jahren Ehe gehen lassen müsse, so die Gründer. Das Angebot soll noch in diesem Jahr starten, auf der LEBEN UND TOD VERNETZT stellen sie das Projekt vor (Samstag, 9. Mai, 13.45 bis 14.00 Uhr).

    -Organspende – ja, nein, vielleicht?: Im April 2019 wurde Krankenhäusern per Gesetz mehr Zeit und Geld für Organtransplantationen eingeräumt. Eine Widerspruchslösung bei der Organspende wurde zu Jahresbeginn mit deutlicher Mehrheit im Bundestag abgelehnt. Wie ist der aktuelle Stand der Dinge? Wie ist die Situation für Patienten, die auf ein lebensrettendes Organ warten oder für trauernde Angehörige? Sonja Schäfer, Organspendebeauftragte von Bremen/Bremerhaven, gibt im Live-Vortrag einen Überblick und beleuchtet die ethischen Aspekte des Themas (Samstag, 9. Mai, 13.00 bis 13.30 Uhr).

    -Abschiednehmen in Zeiten von Corona: Was tun, wenn ein Angehöriger oder guter Freund in Zeiten stirbt, in denen ein persönlicher Abschied nicht möglich ist? Die Macher von Sarggeschichten geben im Videoblog Tipps, wie man auch aus der Ferne mit einfachen Mitteln Nähe zum Verstorbenen herstellen und Abschied nehmen kann – zum Beispiels mittels Foto oder Brief.

    -Ende gut. – der Podcast: Mit nicht einmal 30 Jahren gründeten Victoria und Evgeniya eine digitale Beratungsplattform rund um das Thema Lebensende. Zu ihrem Portfolio gehört auch der Podcast „Ende gut.“. Im Gespräch mit Psychologen, Bestattern, Buchautoren und weiteren geht es um den Tod als Tabuthema oder auch die Organisation und Kosten einer Bestattung.

    -Ich will nicht mehr leben – Umgang mit Suizidgedanken: Krisen gehören zum Leben, Gedanken an den Tod auch. Doch wie spreche ich jemanden darauf an, wenn ich befürchte, dass er nicht mehr leben will? Und was kann ich für mich selbst tun, wenn die Suizidgedanken in meinem Kopf immer größer werden? Chris Paul ist Leiterin des TrauerInstitut Deutschland und arbeitet seit Jahrzehnten mit Suizidhinterbliebenen. In ihrem Live-Vortrag „Ansprechen von Lebensmüdigkeit und zum Umgang mit Suizidtrauer“ gibt sie Tipps für Betroffene, nennt Hilfestellungen und Ansprechpartner (Samstag, 9. Mai, 11.00 bis 11.45 Uhr).

    Mimik erkennen und verstehen: Einige Menschen besitzen diese Fähigkeit, andere können lernen, sich emphatisch auf ihr Gegenüber einzustellen und angemessen in Gesprächen zu reagieren. Margarete Stöcker ist Diplom-Pflegewirtin und spezialisiert auf den Bereich Mikroexpressionen für Sozial- und Gesundheitsberufe. In ihrem Videovortrag „Mimikresonanz – Gefühle erkennen und verstehen bis zum Schluss“ zeigt sie, wie auch kaum sichtbare Emotionen im Gesicht wahrgenommen werden können (Freitag, 8. Mai, 12.00 bis 12.45 Uhr).

    Mehr Infos: www.leben-und-tod-vernetzt.de

     

    Weitere Informationen für die Redaktionen:

    MESSE BREMEN / M3B GmbH
    Kerstin Weiß, Tel. 04 21 / 35 05 – 4 34
    E-Mail: weiss@messe-bremen.de; Internet: www.messe-bremen.de

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  • LEBEN UND TOD | 20.04.2020

    Wohnzimmer statt Messehalle

    Unter dem Motto „LEBEN UND TOD vernetzt – Gemeinsam von zu Hause“ gehen die Veranstalter des Fachkongresses mit begleitender Besuchermesse neue Wege. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie findet die Veranstaltung erstmals nicht ...

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    LEBEN UND TOD findet erstmals digital statt

    Unter dem Motto „LEBEN UND TOD vernetzt – Gemeinsam von zu Hause“ gehen die Veranstalter des Fachkongresses mit begleitender Besuchermesse neue Wege. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie findet die Veranstaltung erstmals nicht in der Halle 6 der MESSE BREMEN, sondern in abgewandelter Form im Internet statt. „Es ist ein Pilotprojekt. In Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Veranstaltungsverboten möchten wir den Menschen mehr denn je Mut machen, Hoffnung geben und einen Raum für Begegnungen schaffen – nun zum ersten Mal virtuell“, sagt Projektleiterin Meike Wengler von der MESSE BREMEN.

    Ursprünglich sollten am Freitag und Samstag, 8. und 9. Mai, bis zu 5.000 Fachteilnehmer und Privatbesucher in der Messehalle 6 zusammenkommen, um sich gemeinsam den Themen Hospiz, Palliative Care, Seelsorge, Trauerbegleitung und Bestattungskultur zu widmen. Nun findet die 11. LEBEN UND TOD zur selben Zeit online unter www.leben-und-tod-vernetzt.de statt. Die Teilnahme ist für alle kostenfrei.

    Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen

    „Die Enttäuschung über die Veranstaltungsabsage war groß – bei den Referenten, Ausstellern, Teilnehmern und natürlich auch bei uns im Team. So entstand die Idee, die LEBEN UND TOD kurzerhand ins Internet zu verlegen“, erklärt Wengler. Innerhalb weniger Tage kamen mehr als 80 Beiträge zusammen, darunter Podcasts, Videos und Blog-Beiträge. Das Angebot ist wie auch bei der originalen Veranstaltung vielfältig und lebensbejahend, mit Musik unter anderem von Rolf Zuckowski oder Silke Aichhorn, Autorenlesungen sowie Mitmachangeboten wie Yoga oder gemeinsames Singen. Zudem bieten Experten Tipps, zum Beispiel wie Hinterbliebene Verstorbenen – gerade in Zeiten von Corona – nah sein können, ohne sie noch einmal zu sehen.

    Darüber hinaus planen die Organisatoren ein Liveprogramm mit Moderatorin Raphaela Dell und Meike Wengler. Per Videokonferenz werden sie unter anderem Expertengespräche mit Prof. Salid Jehouli von der Charité Berlin, Chris Paul vom Trauerinstitut Deutschland und Bestatter Eric Wrede führen. All diese Inhalte stehen Interessierten am Freitag, 8. Mai, und Samstag, 9. Mai, online kostenlos zur Verfügung.

    Mehr Infos unter www.leben-und-tod.de

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    Weitere Informationen für die Redaktionen:
    MESSE BREMEN / M3B GmbH
    Kerstin Weiß, Tel. 04 21 / 35 05 – 4 34
    E-Mail: weiss@messe-bremen.de; Internet: www.messe-bremen.de

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  • LEBEN UND TOD | 23.03.2020

    LEBEN UND TOD in der MESSE BREMEN abgesagt

    „Messen und Kongresse leben vom Austausch und der Begegnung – dies ist in Zeiten des Coronavirus leider nicht möglich, auch Anfang Mai noch nicht. Wir bedauern die Absage der LEBEN ...

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    Gesundheitsschutz hat Priorität

    „Messen und Kongresse leben vom Austausch und der Begegnung – dies ist in Zeiten des Coronavirus leider nicht möglich, auch Anfang Mai noch nicht. Wir bedauern die Absage der LEBEN UND TOD sehr, aber der Gesundheitsschutz hat natürlich oberste Priorität“, sagt Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der M3B GmbH, zu der die MESSE BREMEN gehört. „Wir müssen über den Zeitpunkt der jetzt geltenden Allgemeinverfügung des Landes Bremen hinaus handeln und planen. Dementsprechend ist die LEBEN UND TOD am Freitag und Samstag, 8. und 9. Mai 2020 abgesagt“.

    Diese Veranstaltung lebt unter anderem von Referenten und Ausstellern, die in systemrelevanten Berufen arbeiten: Pflegende und Mediziner, also Menschen, die in den nächsten Wochen und Monaten dringend an ihren Arbeitsplätzen gebraucht werden.

    Erstmals LEBEN UND TOD in Freiburg

    Umso mehr konzentriere man sich nun auf die Erstausgabe der LEBEN UND TOD in der Messe Freiburg am Freitag und Samstag, 23. und 24. Oktober, sagt Projektleiterin Meike Wengler: „Wir sind optimistisch, dass sich die Situation bis dahin soweit reguliert hat, dass Veranstaltungen wieder stattfinden können.“

    Mehr Infos: www.leben-und-tod.de

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    E-Mail: weiss@messe-bremen.de; Internet: www.messe-bremen.de

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  • LEBEN UND TOD | 28.01.2020

    „Wir müssen mal reden …!“

    Wie erklärt ein Arzt seinem Patienten, dass er unheilbar krank ist? Wie überbringt der Betroffene die Nachricht seinen Angehörigen? Und mit welchen Worten können Pflegende Sterbenden Mut ...

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    11. LEBEN UND TOD über Kommunikation am Lebensende

    Wie erklärt ein Arzt seinem Patienten, dass er unheilbar krank ist? Wie überbringt der Betroffene die Nachricht seinen Angehörigen? Und mit welchen Worten können Pflegende Sterbenden Mut machen? „Kommunikation ist ein elementarer Grundpfeiler unseres Lebens – nicht zuletzt am Lebensende“, sagt Projektleiterin Meike Wengler von der MESSE BREMEN. Aus diesem Grund stellen sie und ihr Team den 11. Fachkongress LEBEN UND TOD am Freitag und Samstag, 8. und 9. Mai 2020, unter das Motto „Wir müssen mal reden…!“. In 60 Vorträgen und Workshops widmen sich die Referenten der Kommunikation in der Medizin, in der Pflege und Hospizarbeit, in der Seelsorge und in der Bestattungskultur.

    Es beginnt mit einer Diagnose

    Prof. Dr. Jalid Sehouli ist Chefarzt für Gynäkologie an der Berliner Charité. Als Krebsspezialist führt er nicht selten Gespräche, in denen es um Leben und Tod, um das Überbringen lebensverändernder Diagnosen geht. Sein Buch „Von der Kunst, schlechte Nachrichten gut zu überbringen“ beinhaltet Leitlinien für eine emphatisch-konstruktive Kommunikation sowie wertvolle Anregungen für den richtigen Ton in sensiblen Gesprächen. In seinem Vortrag gibt Sehouli anhand eigener Praxiserfahrungen Empfehlungen für all jene, die in ihrem Berufsalltag mit sensiblen Kommunikationsaufgaben konfrontiert sind.

    Herausforderungen im Umgang mit Betroffenen und Angehörigen

    Auch haupt- und ehrenamtlich Tätige in der Pflege und Hospizarbeit stehen immer wieder vor kommunikativen Hürden. Sie sind mit der empfundenen Hilflosigkeit und den Emotionen von Betroffenen und ihren Angehörigen konfrontiert. Selbst Menschen, die im Allgemeinen gesprächig und empathisch sind, reagieren in solchen Situation häufig überfordert. Wie sie trotz allem ruhig bleiben und die Konfrontation gut meistern, zeigt Beate Lüdke. Die Trainerin für neurolinguistisches Programmieren gibt Interessierten in ihrem Workshop „Da könnt ich platzen…“ Methoden an die Hand, mit deren Hilfe sich das eigene Denken verändern lässt. „Die Teilnehmenden lernen, einen klaren Kopf zu bewahren. Sie werden neue Erfahrungen sammeln, sich den Situationen des täglichen Lebens spielerisch nähern und erkennen, dass sie mit ihrer Ausstrahlung ihre Umgebung positiv verändern können“, so die Diplom-Pflegewirtin.

    Mehr als nur ein Fachkongress

    Doch was tun, wenn die Sprache versagt? Wie äußert sich Trauer bei demenzerkrankten Menschen? Und wie können Sterbe- und Trauerbegleiter den Betroffenen mit Hilfe kunsttherapeutischer Ansätze helfen? Diese und weitere Themen sind ebenfalls Bestandteil der 11. LEBEN UND TOD. Die begleitende Messe mit ihren über 140 Ausstellern bietet darüber hinaus eine gute Gelegenheit für einen professionsübergreifenden Dialog, um neue Kontakte zu knüpfen und Impulse für die eigene Arbeit zu erlangen. „Trotz der Schwere der Themen ist die Atmosphäre bunt und lebensbejahend. Es darf auch herzlich gelacht werden“, sagt Wengler.

    Die LEBEN UND TOD in Halle 6 der Messe Bremen ist am Freitag, 8. Mai, von 9 bis 18 Uhr und am Samstag, 9. Mai, von 9 bis 16.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt zur Ausstellung kostet ab 8 Euro, der Zugang zum Kongress ab 25 Euro. Interessierte Fachteilnehmer können sich online registrieren.

    In diesem Jahr findet die LEBEN UND TOD erstmals auch an einem zweiten Standort statt: am Freitag und Samstag, 23. und 24. Oktober, in der Messe Freiburg.

    Mehr Infos unter: www.leben-und-tod.de


    Weitere Informationen für die Redaktionen:
    MESSE BREMEN / M3B GmbH
    Kerstin Weiß, Tel. 04 21 / 35 05 – 4 34
    E-Mail: weiss@messe-bremen.de; Internet: www.messe-bremen.de

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