KI in der interkulturellen Trauer- und Hospizarbeit.
Chancen, Grenzen und Möglichkeiten.
WS Nr. 14 (aufpreispflichtig)
Künstliche Intelligenz begegnet uns zunehmend auch in den sensibelsten Bereichen des Lebens – in Abschied, Trauer und Begleitung. Gerade in interkulturellen Kontexten kann sie wertvolle Unterstützung bieten: Übersetzungstools erleichtern Gespräche mit Familien, KI liefert kultursensibles Hintergrundwissen und hilft, passende Worte, Rituale oder Gruppenimpulse zu finden. So kann Technologie dazu beitragen, Zugänge zu schaffen und Fachkräfte im Arbeitsalltag zu entlasten.
Gleichzeitig stellt sich die Frage: Wo liegen die realen Chancen dieser neuen Werkzeuge – und wo beginnen ihre Grenzen? Wie nutzen wir KI verantwortungsvoll, ohne kulturelle Vielfalt zu vereinfachen oder menschliche Nähe zu ersetzen?
Der Workshop bietet einen praxisnahen Einblick in hilfreiche Anwendungen von KI in der kultursensiblen Trauer- und Hospizarbeit: verständlich, niedrigschwellig und mit konkreten Beispielen. Ein Raum für Orientierung, Reflexion – und die Frage, wie Technologie gute Begleitung stärken kann.
Max. 30 Teilnehmende
Zielgruppe: Begleitende aus den Bereichen Trauer, Soziale Arbeit, Bestattung, Psychologin, Coaching.

Referent:in
Golrokh EsmailiJournalistin, Social Media Managerin und Trauerbegleiterin.
Als Projektkoordinatorin für Netzwerkarbeit Diversity am Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln arbeitet sie an der Schnittstelle von Versorgung, Vernetzung und gesellschaftlicher Vielfalt.
Darüber hinaus ist sie Gründerin des TrostTeams, das Räume für Begleitung, Austausch und gemeinsames Trauern schafft.
In ihrer kuratorischen Arbeit mit Kunst- und Filmprojekten öffnet sie Perspektiven auf die Themen Sterben, Tod und Trauer und lädt zum Dialog ein.
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Intensives Arbeiten in geschütztem Raum.

