Hospizlernen im Fokus der Emotionen.
Mehr denn je ist die Frage vom Menschsein getragen von der eigenen Haltung den anderen gegenüber.
Hospizlernen eröffnet Perspektiven der Auseinandersetzung und schärft die Selbstreflexion, Resilienz und Wahrnehmung des Gegenübers – auch über Phasen der Krisen wie Sterben und Verlust hinaus. Emotionen spielen in diesem Bildungsansatz eine bedeutende Rolle. Emotionen als Erkenntnisform und Wegbegleiter*innen statt als Störung und Blockade.
In diesem Vortrag werden der hospizliche Bildungsauftrag und seine Lerntheorie im Fokus der Emotionen beleuchtet und die darin liegenden Chancen für das Individuum, die Gesellschaft sowie für die Hospizarbeit, Palliativversorgung und Trauerbegleitung aufgezeigt. Zur Konkretisierung werden Beispiele aus diversen Bildungsangeboten benannt. So zeigt das Projekt `Hospiz macht Schule´ wie unverbildet-gebildet die Kinder die Inhalte transformieren oder am Lebensende sind es die qualifizierten Ehrenamtlichen die das Umfeld der Sterbenskranken emotional begleiten, wenn es um die letztendliche Versöhnung geht.

Referent:in
Gerda Graf- Ehrenvorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes (DHPV) und Mitbegründerin der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V.
- war Pflegedirektorin und Geschäftsführerin
- Referentin (u.a. Sorgekultur, Ehrenamt, Bildung, hospizliche Haltung)
- Autorin
- ehrenamtliche Sterbebegleiterin
Referent:in
Isabel Kleibrink- Referentin beim Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V. für Bildung, Ehrenamt und Caring Communities
- ist Diplom Pädagogin
- war ehrenamtliche Sterbebegleiterin

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