Am liebsten würde ich...
Vom Umgang mit herausfordernden Gefühlen in der Sterbe- und Trauerbegleitung.
Wenn professionell oder ehrenamtlich Begleitende Gefühle aus dem Spektrum „Ärger – Wut – Zorn“ bei sich selbst spüren, werden diese oft nicht zugelassen, da sie in dieser sensiblen Situation „unerwünscht“ oder vermeintlich „unangemessen“ sind. Denn in ihrem idealen Selbstbild sind sie im Umgang mit Sterbenden und ihren Angehörigen bzw. Trauernden stets ruhig, gelassen und friedvoll. Dennoch sind diese Gefühle vorhanden und werden immer wieder aus den verschiedensten An- aber auch Überforderungen heraus erlebt. Für einen professionellen Umgang ist es wichtig, sie nicht zu unterdrücken oder auszusperren, sondern wahrzunehmen und die sie auslösenden Situationen zu reflektieren.
Die Referentinnen greifen in diesem Vortrag auf langjährige Erfahrungen in der Hospiz- und Palliativarbeit zurück. Sie geben einen Einblick in die aktuelle Emotionsforschung und erläutern die theoretischen Erkenntnisse mit Beispielen.

Referent:in
Margit SchröerPsycholog. Psychotherapeutin, Supervisorin BDP, Psychoonkologin (DKG/wpo), Ethikerin im Gesundheitswesen, Mitherausgeberin des Fachmagazins „Leidfaden“, hat 30 Jahre Erfahrung als leitende Psychologin eines Krankenhauses.
Referent:in
Prof. Dr. med. Susanne HirsmüllerM.A., MSc Palliative Care (Univ. Freiburg), Psychoonkologin (DKG/wpo), hat 14 Jahre Leitungserfahrung eines stationären Hospizes und ist Professorin an der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf.

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