Zurück aus 2031: KI, Trauer und die Zukunft professioneller Begleitung.
Künstliche Intelligenz verändert bereits heute, wie Menschen erinnern, trauern, kommunizieren und Abschied gestalten. Doch was wird davon in einigen Jahren selbstverständlich sein? Und welche Entscheidungen müssen Fachkräfte heute treffen, damit technologische Möglichkeiten nicht nur effizient, sondern auch würdevoll und verantwortbar eingesetzt werden?
In diesem interaktiven Zukunftsworkshop wechseln die Teilnehmenden die Perspektive. Sie begeben sich gedanklich in das Jahr 2031 und betrachten eine Trauer- und Erinnerungskultur, in der KI längst zum Alltag gehört. Digitale Stimmen, Avatare, automatisierte Erinnerungsfilme, KI gestützte Biografiearbeit und Chatbots sind dann keine Ausnahme mehr, sondern Teil professioneller und privater Trauerpraxis.
Anhand vorbereiteter Zukunftsszenarien und konkreter Fallbeispiele untersuchen die Teilnehmenden, welche Entwicklungen hilfreich sein können, wo neue Abhängigkeiten oder Grenzverletzungen entstehen und welche Verantwortung bei den begleitenden Menschen bleibt.

Referent:in
Britta PreußeBritta Preuße ist Systemische Trauerbegleiterin (BVT), Diplom Designerin und Expertin für neue Narrative in der Trauerkultur. Sie verbindet Denken, Fühlen und Gestalten und betrachtet Verlust als Zukunftsthema, das auch Fragen der Künstlichen Intelligenz berührt. Als Gründerin von „refraym | Systemische Beratung für Verlust und Wandel“ begleitet sie Menschen und Organisationen in Übergängen.
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