Trauern. Spielen. Erinnern.
Games als kreative Zugänge zur Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen.
Für die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen gehören digitale Spiele fest zu ihrer täglichen Lebensrealität. Wir können dieses Medium nutzen, um junge Menschen in existenziellen Krisen zu erreichen und das Thema Tod zu enttabuisieren.
Der Vortrag „Trauern. Spielen. Erinnern.“ beleuchtet Games nicht nur als Unterhaltung, sondern als kraftvolle, kreative Zugänge zur Trauerbegleitung. In virtuellen Räumen finden Betroffene geschützte Umgebungen, um Sprachlosigkeit zu überwinden und ihren Emotionen aktiv Ausdruck zu verleihen. Anhand von Praxisbeispielen wie Minecraft oder Spiritfarer zeigt der Vortrag auf, wie digitale „Erinnerungswelten“ entstehen und gibt persönliche Einblicke.
Die Teilnehmenden erfahren, wie interaktives Storytelling und spielerisches Handeln dabei helfen, den Umgang mit Tod und Trauer zu gestalten. Der Beitrag vermittelt praxisnahe Impulse, um Brücken in die Lebenswelt trauernder Kinder und Jugendlicher zu bauen.

Referent:in
Ingo RedeniusIngo Redenius ist Gaming-Experte, Interaktionsdesigner mit Weiterbildung Medienpädagogik (ARS) und Masterstudent im Bereich „Games Development and Research“ an der TH Köln.
Er konzipierte das innovative WDR-Format „Heimwehpixel“, das persönliche Biografien und unerreichbare Sehnsuchtsorte in digitalen Welten wie Minecraft für ein interaktives Storytelling nutzt. Sein Fokus liegt darauf, komplexe Themen durch interaktive Erlebnisse und Gaming-Kultur greifbar und nahbar zu machen.
In seinen spezialisierten Workshops und Vorträge widmet er sich dem Thema „Trauern. Spielen. Erinnern.“ und zeigt auf, wie Videospiele als kreative Brücken in der Begleitung trauernder Kinder und Jugendlicher dienen können. Dabei verknüpft er medienpädagogische Ansätze mit authentischen Einblicken in die eigene Trauerverarbeitung durch Games, um Fachkräften praxisnahe Methoden für die digitale Erinnerungskultur zu vermitteln.
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