Leben mit dem Tod – den Tod nicht totschweigen
Was bleibt, wenn wir gehen und was zählt, während wir da sind?
Was macht der Tod mit dem Leben? Und wie reden wir darüber oder eben nicht?
Was bedeutet es, im Angesicht des Todes präsent zu sein und warum schafft die Bereitschaft, sich darüber auszutauschen, Verbindung?
In einem kurzen persönlichen Impuls werden Erfahrungen als pflegender Angehöriger und dem Leben im Hospiz geteilt und zum Nachdenken und Austausch über die Vortragszeit hinaus angeregt und die Frage beantwortet, wie die Kunst des Miteinander neue Wege öffnet, wenn am Lebensende allen Parteien, die Sprache versagt.
Dieser Vortrag öffnet Kopf und Raum und Raum im Kopf für die eigene Reflektieren des Lebens, bringt eine neue Sichtweise auf Lebensqualität und lässt Platz für ein bisschen Schabernack und vor allem für das, was zwischen uns mitschwingt, wenn wir ehrlich über Endlichkeit sprechen.

Referent:in
Robert MarxRobert Marx spricht über das, worüber andere lieber schweigen: Tod, Verlust und das, was bleibt.
Nach 26 Monaten als pflegender Angehöriger seiner Frau – fünf Monate im Doppelzimmer eines Hospizes – gründete er morphineonbananabread.com, ein Ort für radikal ehrliche Care-Arbeit, für liebevollen Schabernack in der Krise und für eine neue Kultur des Miteinanders im Sterben.
Er war zu Gast beim Nachtcafé des SWR´s, im internationalen Podcast GameOn Glio, spricht auf Fachmessen wie der ALTENPFLEGE, vernetzt Aktivist:innen, pflegende Personen und Betroffene und schreibt über das, was zwischen Ohnmacht und Hoffnung liegt. Seine Keynotes verbinden persönliche Erfahrung mit gesellschaftlichem Anspruch.
Kurz gesagt: Er spricht aus, was andere nur denken und trifft damit ins Schwarze und manchmal auch den schwarzen Humor.
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