Trauern in Gemeinschaft.
Naturverbundene Ritualarbeit in der heutigen Zeit.
WS Nr. 10 (aufpreispflichtig)
Wie kann Trauer Raum bekommen – nicht nur im Inneren einzelner Menschen, sondern auch im Miteinander? Wie kann der Aufbau einer kraftvollen gemeinschaftlichen Trauerkultur gelingen?
Dieser Workshop widmet sich der Frage, wie gemeinschaftliche Rituale dazu beitragen können, Trauer kollektiv zu verarbeiten und zu halten. Dabei geht es ausdrücklich auch um Trauerformen, die mit anderen Verlusten einhergehen als dem Tod eines Menschen: Abschiede von Lebensentwürfen, von Gesundheit, von Beziehungen oder von Sicherheiten.
Im Mittelpunkt steht das Trauerfeuer als Praxisbeispiel und zugleich als Vision einer kraftvollen, gemeinschaftlich getragenen Trauerkultur.
Anhand dieses Rituals erkunden wir, wie symbolische Handlungen, Naturverbindung, Verbindungskultur Räume eröffnen können – für Einzelne ebenso wie für Gruppen und Gemeinschaften.
Der Workshop verbindet theoretische Impulse mit praxisnaher Reflexion und lädt dazu ein, eigene Erfahrungen mit Trauer, Begleitung und Ritualarbeit einzubringen. Kurze Übungen sind teil des Workshops sein.
Ziel ist es, Anregungen zu gewinnen und neue Perspektiven auf Trauer als gemeinschaftlichen Prozess zu entwickeln.
Teilnehmende max. 30
Zielgruppe: Hospizbegleitende, Palliative Care Fachkräfte, Pflegekräfte, Trauerbegleitende

Referent:in
Janna Schneewitta RehbeinBegleitet Menschen in Übergängen und Sabbaticals, begleitet Trauerprozesse und kreiert vor allem Räume für gemeinsames Trauern in unterschiedlichen Formaten wie mehrtägigen Trauerfeuern und Trauerritualen. Für sie ist Trauerarbeit ein tiefer Zugang zu Lebensfreude und Lebenskraft und folgt einer natürlichen Intelligenz.
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Intensives Arbeiten in geschütztem Raum.

