Offizielle Eröffnung
- Begrüßung durch die Gründerin der LEBEN UND TOD, Meike Wengler
- Impulsvortrag Prof. Dr. Winfried Hardinghaus: „Digitalisierung und KI: Würde als Grenze?“
- Hendrik Lind: „Die TrostOffensive“
- Jeder Mensch wird im Laufe seines Lebens trauern. Doch kaum jemand weiß, wie. Besonders in der akuten Phase nach einem Verlust fehlen verständliche, niedrigschwellige Strukturen, die Halt und Orientierung geben. Die TrostOffensive „Trauern für Anfänger“ von TrostHelden setzt genau hier an. Sie startet am 10. April 2026 auf der Messe „Leben und Tod“ in Bremen – mit dem Anspruch, den gesellschaftlichen Umgang mit Trauer nachhaltig zu verändern: menschlicher, verbindender, sichtbarer. Im Rahmen der Eröffnung wird TrostHelden eine Initiative vorstellen, die künftig jedem Trauernden eine konkrete erste Unterstützung anbietet und grundlegende Trauerkompetenz vermittelt.

Referent:in
Hilla Knipper„Musik ist meine Insel“
Im September 2022 habe ich mich als Musikerin und Musiktherapeutin (Cert.) mit dem Klangzentrum Wesermarsch in Brake selbstständig gemacht – mein Start in ein zweites Leben nach dem Tod meines ältesten Sohnes in 2018. Wenn Worte fehlen, kann ich mit Musik so viel sagen und auch unser Schweigen begleiten – insbesondere mit Handpans mit ihren einzigartigen Klängen für Körper, Geist und Seele.
Referent:in
Prof. Dr. Winfried HardinghausFacharzt für Innere Medizin, Palliativmediziner, Diabetologe (DDG)
- seit 2024 Mitglied des Deutschen Ethikrat; Mitglied der Akademie für Ethik in der Medizin
- 2014-2025 Vorstandsvorsitzender des Deutschen Hospiz-und Palliativverbands e.V. (DHPV) und der Deutschen Hospiz-und Palliativstiftung (DHPS)


Referent:in
Hendrik LindHendrik Lind (53) arbeitet seit 2013 mit und für trauernde Menschen. Seine Lehrmeister waren die Betroffenen selbst. Aus tausenden Gesprächen entstand das Konzept der „Trauersprachen“ – ein Modell, das erklärt, warum Trauer so individuell ist und zugleich verbindende Muster erkennen lässt.Lind setzt sich dafür ein, Trauer neu zu denken: nicht als Störung, sondern als Ausdruck von Beziehung. Im Zentrum seiner Arbeit steht die Entwicklung eines neuen Selbstverständnisses von Betroffenen – als Fundament für einen tragfähigen neuen Lebensabschnitt. Dieser Ansatz prägt seine Versorgungsinnovationen im Bereich der Trauerbegleitung.
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