Nahtoderfahrungen im Spannungsfeld von Bewusstseinsforschung und Physik.
Warum ein weltweit konsistentes Erfahrungsphänomen grundlegende Fragen an unser Verständnis von Bewusstsein und Wirklichkeit stellt.
Nahtoderfahrungen werden weltweit von Menschen unterschiedlicher Kulturen, Altersgruppen und religiöser Hintergründe berichtet – und zeigen dabei bemerkenswerte inhaltliche und strukturelle Gemeinsamkeiten. Diese Konstanz macht das Phänomen aus wissenschaftlicher Perspektive erklärungsbedürftig.
Der Vortrag beleuchtet zentrale Motive dieser Erfahrungen, insbesondere Zeitlosigkeit und Einheitserleben, und setzt sie in Beziehung zu offenen Fragen der Bewusstseinsforschung sowie der theoretischen Physik. Dabei geht es nicht um vorschnelle Deutungen, sondern um eine reflektierte Einordnung: Welche Modelle tragen zur Erklärung solcher Erfahrungen bei – und wo bleiben Fragen offen?Ziel ist es, eine differenzierte Annäherung an das Thema zu ermöglichen und Impulse für den Umgang mit entsprechenden Berichten in Begleitungssituationen zu geben.

Referent:in
Dr. Vera SpillnerDr. Vera Spillner ist Physikerin, Philosophin und heute Professorin an der Hochschule der Medien Stuttgart. Sie ist Speakerin und Beraterin für Themen rund um Medien, Künstliche Intelligenz und gesellschaftlichen Wandel, war unter anderem als Expertin auf Buchmessen und Fachveranstaltungen tätig und begleitet Institutionen und Verlage bei Zukunftsfragen im Spannungsfeld von Technologie, Ethik und Kultur. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Auseinandersetzung mit Nahtoderfahrungen, Bewusstsein und der Frage, ob der Mensch sich angemessen in einem rein materialistischen Weltbild verstehen lässt.
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