17. April 2027 | 14.00 - 14.45 Uhr | Forum | Messeticket erforderlich
Offener Vortrag Leben und Tod

Lachen erlaubt! Warum Leichtigkeit auch in schweren Zeiten gut tut.


Emotionen bei Trauer sind mehr als Angst und Schmerz – ein Plädoyer für die ganze Gefühlspalette.

Wenn wir über Sterben, Tod und Trauer sprechen, denken wir meist an schwere Gefühle: Trauer, Angst, Wut, Schmerz. Doch was ist mit Freude, Leichtigkeit und Lachen? Dürfen diese Emotionen in diesen Momenten überhaupt sein? Frei nach dem Motto: lachen, trotz und alledem? Und wenn ja: Wie können sie ihren Platz bekommen, ohne, dass das Schwere dadurch weniger ernst genommen wird?

Silke Jansky, Sandra Mandl und Kerstin Spoer, alle drei Lach-Yoga-Trainerinnen und leitende Vordenkerinnen des Lachtelefon e.V., laden dazu ein, Emotionen in Phasen der Trauer neu zu betrachten. Sie zeigen, warum Lachen kein Gegensatz zu Trauer ist, sondern eine wertvolle Ressource sein kann: für Betroffene ebenso wie für Menschen, die begleiten. Lachen ist Selbstfürsorge und hat einen gesundheitlichen Nutzen.

Ein Vortrag, der zum Mitmachen und Mitlachen einlädt. Ein interaktiver Vortrag über die Kraft der Leichtigkeit, die Vielfalt unserer Gefühle in schweren Zeiten und darüber, warum manchmal ein gemeinsames Lachen genau das sein kann, was uns hilft, in einen guten Kontakt zu uns und unseren Gefühlen zu kommen.

Foto @Phan Cuong by Pexels

Referent:in

Sandra Mandl

Sandra Mandl entdeckte Lachyoga 2006 während ihres Philosophiestudiums, als sie der Frage nachging, wie sich Glück unabhängig von äußeren Umständen kultivieren lässt. Heute ist sie Lachyoga-Master-Trainerin, bildet im Lachyoga aus und leitet einen eigenen Lachclub. Als Lachbotschafterin und Organisatorin des Deutschen Lachyoga-Kongresses bringt sie Menschen aus aller Welt zusammen zum Lachen, Lernen und sich vernetzen.

2019 gehörte sie zu den Gründerinnen. Aus einer Idee wurde ein Verein mit über 80 Lachtelefonist:innen in Deutschland und Österreich; 2023 war das Projekt für den Deutschen Engagementpreis nominiert.

In eigener Praxis arbeitet sie als Einzel- und Paartherapeutin (Heilpraktikerin für Psychotherapie) mit den Schwerpunkten Körperpsychotherapie, Somatic Experiencing und EFT. Aus dieser Verbindung heraus spricht sie über das Lachen als Weg mit vielen Facetten, unter anderem der Fähigkeit, Zugang zu vielen Emotionen zu erschließen.

Referent:in

Silke Jansky

Ergotherapeutin • Kinesiologin • LachYoga-Lehrerin • Lach-Botschafterin • Mitbegründerin des Lachtelefons e.V.

„Schon als Kind erkannte man mich an meinem Lachen. Lachen ist nicht nur ein Ausdruck der Freude, sondern ein kraftvoller Anker, um emotionale Balance, Resilienz und tiefe menschliche Verbindung zu finden.“

Aus einer natürlichen Lebensfreude heraus entwickelte sich im Laufe von Silke Janskys Lebens ein beruflicher und persönlicher Weg, der die heilsame Kraft von Bewegung, Achtsamkeit und Lachen miteinander verbindet. Als erfahrene Therapeutin und engagierte Impulsgeberin begleitet sie Menschen dabei, emotionale Leichtigkeit zu wiedergewinnen und Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Seit über 25 Jahren ist Silke Jansky als Ergotherapeutin in einer RPK-Einrichtung (Rehabilitation psychisch kranker Menschen) in Hannover tätig. In dieser Arbeit begleitet sie Menschen mit psychischen Erkrankungen und belastenden Lebensbiografien zurück in einen strukturierten, selbstbestimmten Alltag. Neben ihrer ergotherapeutischen Arbeit ist sie ausgebildete Kinesiologin (nach 3in1 Concepts) und schult als zertifizierte LachYoga-Lehrerin (seit über 16 Jahren) sowie Ausbilderin angehende LachYoga-Leiterinnen und -Leiter. Sie ist ebenso Mitbegründerin des Lachtelefons e.V., um Menschen täglich telefonisch Momente der Leichtigkeit zu schenken.

Referent:in

Kerstin Spoer

Als gebürtige Rheinländerin hat Kerstin Spoer das Lachen bereits in die Wiege gelegt bekommen. Sie ist Master Lachyoga Trainerin und seit über 20 Jahren international in der Lach- und Persönlichkeitsentwicklung aktiv. Kerstin verbindet ihre langjährige Erfahrung im Emotions- und Lachtraining mit ihrer besonderen Leidenschaft für das Tabuthema Tod und Sterben.

Als Gründerin und Veranstalterin von „Zum Tod lachen“ schafft sie so Räume, in denen sich Menschen auf ungewöhnliche, humorvolle und gleichzeitig tiefgründige Weise mit Endlichkeit, Abschied und Trauer befassen.

Kerstin ist außerdem Buchautorin, Speakerin und Moderatorin sowie ehrenamtlich im Leitungsteam des Lachtelefon e.V. engagiert, wo sie als Lachtelefonistin und 2. Vorsitzende tätig ist. Für ihr Engagement in der internationalen Lachbewegung wurde sie 2019 als „Laughter Ambassador“ ausgezeichnet.

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