Expertinnengespräch: "Grenzgänge: Maschine versus Menschlichkeit."
Wie wir Abschied nehmen, verändert sich. Zwischen alten Ritualen und neuen digitalen Möglichkeiten suchen wir nach Wegen, um Verlust und Erinnerung in unsere Zeit zu übersetzen. Wo früher Kerzen, Worte und Gesten Trost spendeten, kommen heute virtuelle Räume, digitale Gedenkseiten oder KI-basierte Begleitangebote dazu. Roboter übernehmen die Pflege, den menschlichen Austausch und Zuwendung ersetzen Software und Maschinen. Aber ist das immer gut, ist das für jeden Menschen das Richtige? Darüber diskutieren Lilli Berger, Birgit Janetzky und Dr. Linn Friedrichs.
Foto: cottonbro/pexels

Referent:in
Dr. Linn FriedrichsLinn ist Lernarchitektin, Organisationsberaterin und ausgebildete Death Doula.
Sie unterstützt Führungskräfte und ihre Teams international und sektorübergreifend bei Herausforderungen an den Schnittstellen von Digitalisierung, Generationswechsel und Change Leadership.
Referent:in
Birgit JanetzkyIst Diplom- Theologin und arbeitet als Trauerrednerin, Ausbilderin, Referentin und Autorin. Seit mehr als 20 Jahren begleitet sie nichtkirchliche Trauerfeiern. Sie bietet Aus- und Fortbildung für Trauerrednerinnen und -redner. Als Referentin leitet sie in Bildungseinrichtungen und Unternehmen Seminare für haupt- und ehrenamtlich Tätige, die im Bereich Friedhof, Bestattung und Trauerbegleitung arbeiten. Ausgebildet als Social Media Managerin (IHK) und Onlineberaterin (gemäß Richtlinien DGOB) beschäftigt sie sich seit langem mit den Möglichkeiten und Grenzen digitaler Medien in den Themenfeldern Digitaler Nachlass und Trauer im Internet.


Referent:in
Lilli BergerLilli Berger ist Bestatterin und forscht an der Filmuniversität Babelsberg zum Thema „Deathbots“. Seit 2020 entwickelt sie mit ihrem Team virtuelle 3D-Erinnerungsräume. 2022 ging daraus ihre Firma VYVYT Innovations GmbH hervor.
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