Über das Ende sprechen – eine Messe, die Mut macht
„Der Tod“, Thomas Schaaf und ganz viel Leben in LEBEN UND TOD
Am 10. + 11. April lädt die besondere Bremer Veranstaltung LEBEN UND TOD wieder dazu ein, sich offen, respektvoll und ohne Schwere einem vermeintlich schwierigen Thema zu widmen. Statt bedrückender Stimmung erwartet Besucher:innen eine überraschend warmherzige Atmosphäre: Es wird gefragt, diskutiert, zugehört – und oft auch gelacht.
Rund 170 Informations-, Beratungs- und Verkaufsstände zeigen, wie vielfältig der Umgang mit Abschied und Erinnerung heute sein kann. Von Kinderbüchern und Ratgebern hin zu individuellem Erinnerungsschmuck, Klangschalen zur Entspannung oder sogar Spiele, um gemeinsam über den Tod ins Gespräch zu kommen. Auch Beratungsangebote rund um das Thema Vorsorge, Hospizarbeit und Trauerbegleitung gehören zum Programm.
Dass die Besucher:innen vor allem das bunte Leben erwartet, zeigt sich auch im Kunst- und Kulturprogramm. Live-Musik, Lesungen und Gespräche schaffen Raum für Begegnung und Austausch. In der Trauerwerkstatt können Besucher:innen selbst kreativ werden und neue Wege des Erinnerns ausprobieren und ein einzigartiges Schulprojekt lädt Kinder sowie Jugendliche zu einem kostenfreien Mitmachangebot in der Messehalle ein. Das diesjährige Highlight wird am Freitagabend geboten: Mit seiner Death Comedy möchte „Der Tod“ mit Humor und klugen Gedanken einen ungewöhnlichen Blick auf ein ernstes Thema werfen – unterhaltsam, angstnehmend und überraschend lebensnah.
Ein weiterer besonderer Programmpunkt ist eine Lesung mit der Bremer Autorin Lea Reinhard und dem ehemaligen Werder-Trainer Thomas Schaaf. Gemeinsam sprechen sie über das Buch „Mit der Trauer weiterleben“, das persönliche Erfahrungen mit Verlust und Wege im Umgang mit Trauer thematisiert. Das Buch umfasst Gespräche, die Journalistin Lea Reinhard und Redakteur Michael Reinhard mit prominenten Persönlichkeiten geführt haben, u.a. mit der Trauerland-Gründerin Beate Alefeld-Gerges oder der Werder-Legende Thomas Schaaf.
„Das Weiterleben nach einem Verlust wird von der Gesellschaft häufig übersehen. Wir möchten mit unserem Buch anderen Trauernden Mut machen. Trauer verändert unser Leben – aber sie kann auch ein neuer Anfang sein, wenn wir lernen, mit ihr weiterzugehen“, sagt Lea Reinhard.
Thomas Schaaf ergänzt: „Jeder Mensch geht anders mit Verlust um. Man kann nicht sagen, Trauer hat so oder so zu sein. Wichtig ist, darüber zu sprechen und sich gegenseitig zuzuhören.“
Auch Meike Wengler, Gründerin und Leiterin der LEBEN UND TOD, betont den offenen Charakter der Veranstaltung: „Viele Teilnehmer:innen sagen nach ihrem ersten Besuch: ‚Ich hätte nie gedacht, dass man an einem Ort so offen über Sterben und Trauer sprechen kann – und dabei sogar auch mal lachen darf.‘ Genau das ist unser Anliegen. Die LEBEN UND TOD bietet bereits seit 17 Jahren, Menschen den Raum, sich mit der eigenen Endlichkeit zu beschäftigen und das mit stetig steigenden Interesse. Und: Vom drüber sprechen ist bekanntlich noch keiner gestorben!“
Die LEBEN UND TOD möchte Mut machen, sich mit dem Lebensende zu beschäftigen – und damit auch mit dem Leben selbst.
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Über die LEBEN UND TOD
Die LEBEN UND TOD ist eine bundesweit einzigartige Mischung aus Fortbildungsprogramm und Messe rund um die Themen am Lebensende. Die Veranstaltung als Branchentreff, Netzwerkplattform und Impulsgeber richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche aus Pflege, Palliative Care, Hospiz, Trauerbegleitung, Seelsorge und Bestattungskultur. Auf der begleitenden Messe präsentieren Ausstellende auch Privatbesuchenden ihre Produkte und Dienstleistungen. Offene Vorträge bieten hilfreiche Tipps und Ansprechpartner:innen zu Themen wie Patientenverfügung, Vorsorge, Trauerbewältigung und Bestattungsmöglichkeiten. Abgerundet wird das Angebot durch ein vielfältiges und lebensbejahendes Rahmenprogramm mit Live-Musik und Lesungen.
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