Schwellen (in) der Sterbebegleitung
Designästhetik im Kontext von Leben und Tod
In diesem Vortrag wird ein Einblick in eine Untersuchung von Sterbebegleitung und Informationstechnik gegeben. Angesichts der neuesten Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz stellt sich die Frage, wo bereits Veränderungen von Interaktionen in der Sterbebegleitung zu beobachten sind. Der Vortrag geht auf Schwellen und Übergangsmomente als Elemente menschlicher Erfahrungen im Umgang mit Leben und Tod ein. Es wird unter anderem betrachtet, wie sich diese Übergänge auf zwischenmenschliche Beziehungen auswirken und welche neuen sinnlichen Wahrnehmungen entstehen können.

Referent:in
Lina MebusLina Mebus ist ausgebildete ehrenamtliche Sterbebegleiterin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer FIT (Fraunhofer Institut für angewandte Informationstechnik). Derzeit ist sie Promotionsstudentin am Promotionskolleg NRW.Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf partizipativen Methoden und empirischer Ästhetik. Ziel ist es, Menschen mit direktem Erfahrungs- und Praxiswissen aktiv in die Technologie-Entwicklung einzubeziehen, um nutzerzentrierte und sozial nachhaltige Lösungen zu fördern. In ihrer Arbeit kombiniert sie theoretische Ansätze mit empirischer Praxis.
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