Home Foren Palliative Care Braucht es noch mehr Öffentlichkeit für die Palliativmedizin? Antworten auf: Braucht es noch mehr Öffentlichkeit für die Palliativmedizin?

#1958

Claudia Liebau
Mitglied

Ich kann mich da Frau Westphal nur anschließen. Ich arbeite in einer großen Einrichtung der Eingliederungshilfe, zum Glück habe wir 2 interne Hausärztinnen, von denen eine eine Palliativärztin ist. Da ist die Versorgung schon sehr gut, nur, sobald externe Ärzt*innen zuständig sind, wird es schwierig, gerade, weil da oft die Zeit fehlt. Bezüglich der Symptomkontrolle ist die Versorgung eh schon herausfordernder durch das besondere Klientel, externe Ärzt*innnen sind da auch öfter mal überfordert. Auch intern werden durch die Mitarbeiter*innen oft die Zuständigkeiten durcheinander gebracht, bezüglich SAPV oder der Begleitung durch Ehrenamtliche des Hospizvereins. Da erfordert es ständige Netzwerkarbeit, immer wieder erklären, immer wieder aufklären. Ich als Palliativbeauftragte und Beraterin der GVP muss da ständig am Ball bleiben. Jetzt , in Coronazeiten, nochmal eine andere Herausforderung.

Palliative Care ist ja in den letzten Jahren schon viel mehr in den Köpfen der Menschen, aber um das Wissen nachhaltig zu implementieren, dass es da Menschen gibt, die das Sterben ohne großes Leiden ermöglichen können, braucht es meiner Erfahrung nach noch mehr Öffentlichkeitsarbeit.

Grüße von Claudia Liebau aus dem schönen Rotenburg an der Wümme

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