Home Foren Spiritualität Innehalten in hektischen Zeiten. Antworten auf: Innehalten in hektischen Zeiten.

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Ja, das finde ich auch…doch ist es bei mir trotzdem ein „Ja…aber“. Ja, innehalten tut gut – dann, wenn ich normalerweise viel und schnell unterwegs bin, wenn ich viel Zeit mit Menschen verbringe, wenn ich durch meinen Beruf, meine Familie gut ausgelastet oder manchmal überlastet bin. Aber – was ist, wenn ich – auch ohne Lockdown, dann aber noch mehr – viel in den eigenen 4 Wänden bin, evtl. einsam, alt oder nicht mehr mobil, mit Neigung zu Depression, wenn ich nur Radio und Fernsehen habe, wenn ich an vielen Tagen einfach kaum etwas erlebe, wofür kann ich dann abends dankbar sein? Ist dann für mich Innehalten sinnvoll? Brauche ich dann nicht vielmehr andere Menschen, Impulse von außen, Energie und Bewegung, auch Ablenkung von den eigenen dunklen Gedanken, etwas, das Freude macht? Ich kenne diese Erfahrung tatsächlich auch von dieser Seite, dass nämlich Innehalten und Achtsamkeit für sich selbst eher quälend sein können und ich lernen musste, wieder nach außen zu gehen, mir Menschen und sinnvolle Beschäftigung zu suchen, nicht weiter innezuhalten, sondern mich im Außen zu bewegen. Wie bei so vielem gibt es wohl auch hier die berühmten „zwei Seiten der Medaille“ – ich wünsche allen eine gute Balance zwischen Innen und Außen!

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