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“Wort halten – und manchmal auch den Mund“ – Sorgsame Kommunikation in hospizlicher Vorstandsarbeit

Fachvortrag

9. Mai, 11:30 - 12:15 Uhr

Raum: Borkum

„Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass Ihr da ein kleines mittelständisches Unternehmen führt“, so die beobachtenden Worte einer hauptamtlich angestellten Koordinatorin eines ambulanten Hospizvereines zur Tätigkeit des ehrenamtlich arbeitenden Vorstandes. In dieser Kommentierung zu Umfang, Aufgaben- und Rollenverteilung lassen sich die möglichen Herausforderungen und Spannungen, aber auch die Chancen und der Wert des besonderen Auftrages hospizlicher Vorstände erahnen, zum Beispiel:

  • Hospizliche Haltung von Solidarität, Sorge und Sensibilität am Lebensende einnehmen und fördern
  • Arbeitgeber sein für Hauptamtliche
  • Begleitstrukturen fördern und ermöglichen für Ehrenamtliche
  • Ansprechbar sein – Hören können – Vermittlungstalent beweisen
  • Spenden und Bewusstsein generieren für das große Ganze in der Öffentlichkeit
  • Unmittelbarkeit und Nähe gewährleisten im Gespräch für den individuellen Einzelnen

Und all das ehrenamtlich!
Muss hier Unmögliches möglich werden? Oder gilt es, innezuhalten, um Haltung einzunehmen?
In meinem Vortrag gehe ich auf Spurensuche zu Möglichkeiten und Grenzen sorgsamer Kommunkation in hospizlicher Vorstandsarbeit, um im großen Kontext existenzieller Grenzsituationen nicht sprachlos werden zu müssen, sondern Wort zu halten – und eben manchmal auch den Mund.