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“Was sag’ ich nur?” – Mit trauernden kleinen und großen Menschen im Alltag, Schule oder Trauergruppe ins Gespräch kommen

Offener Vortrag

9. Mai, 9:30 - 10:15 Uhr

Raum: Forum

„Herzliches Beileid sage ich nicht. Ich nehme trauernde Menschen lieber in den Arm“, sagen manche Menschen. Und weil Ihnen die Worte fehlen, greifen Sie zu und fragen oft nicht, ob das dem Trauernden wirklich gefällt. „Von Beileidswünschen bitte ich abzusehen“, schreiben Trauernde in der Todesanzeige und schaffen damit eine weitere Sprachlosigkeit bei Freunden, Nachbarn und Arbeitskollegen. „Zu direkte Fragen stelle ich nicht, ich will ja keine Wunden aufreißen“, sagt die Lehrerin, vielleicht auch die Trauerbegleitung.

Trauer bewirkt in unserer Gesellschaft oft Schweigen, weil Worte fehlen. Bevor jemand etwas „Falsches“ sagt, wird lieber drum herum geredet. Trauernde erwecken oft auf der einen Seite bei den Angehörigen und im sozialen Umfeld den Eindruck, dass sie keine Hilfe benötigen. Der Spruch „Das mach ich mit mir selber aus“ ist häufig zu hören. Dabei sind Gesprächsangebote von vertrauten Menschen und auch durch TrauerbegleiterInnen gerade in dieser Zeit besonders wichtig.

Mit ihrem Vortrag möchte Mechthild Schroeter-Rupieper helfen, Trauerreaktionen von jungen und älteren Menschen nachzuvollziehen und zeigt hilfreiche Gesprächsmöglichkeiten für Angehörige und Pädagogen auf.