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“Von Kollegin zu Kollegin” – Ein Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe

Workshop

9. Mai, 9:30 - 11:00 Uhr

Raum: Workshopraum 1

WS Nr. 15

Menschen zu pflegen, die sich im fortgeschrittenen Stadium einer unheilbaren Gesundheitsstörung befinden, stellt uns vor spezielle Herausforderungen. Sowohl bezogen auf die Pflege der schwerstkranken, sterbenden Menschen und ihrer Zugehörigen, als auch an unsere Selbstfürsorge. Palliative Care bedeutet für uns sowohl innere Haltung als auch Handwerkszeug, um in leidverursachenden Situationen unterstützend handeln zu können oder selbst Unterstützung zu erfahren.

Drei Kolleginnen haben sich vor dem Hintergrund ihrer täglichen Praxis intensiv mit Themen beschäftigt, die ihnen in der Praxis begegnen. Die Themenbreite spiegelt die Breite der Herausforderungen in der Palliativpflege wider. Jede Referentin hält einen Vortrag, nach dem Zeit für Erfahrungsaustausch und Diskussionen bleibt. Alle Referentinnen haben ihre Weiterbildung „Palliative Care für Pflegende“ erfolgreich abgeschlossen.

Sabine Witte
Thema: „Biografiearbeit als Abschiedsbegleitung“
„Führt Biografiearbeit im Palliative Care zu einer höheren Lebensqualität und unterstützt dabei das Sterben in Würde?“ „Kann Biografiearbeit, mit Schwerstkranken und Sterbenden eine Art von Abschiedsbegleitung sein?“. Mit diesen Fragen hat sich Sabine Witte auseinandergesetzt und nach Möglichkeiten für die Gestaltung der Praxis entwickelt.

Birte Gieseke
Thema: „Therapiezieländerung auf der Intensivstation“
Therapiezieländerung – ein komplexes Thema in das viele Aspekte einfließen. Welche das sind, hat Birte Gieseke betrachtet und sich dabei u. a. sowohl mit ethischen als auch rechtlichen Aspekten befasst. Daraus hat sie auch Konsequenzen für ihre Praxis in einer Intensivstation gezogen, die sie uns vorstellen wird.

Ellen Feyh
Thema: “Wenn die Wunde nicht zu heilen ist. Besondere Herausforderungen an Wundassessment und Wundanamnese”
Ellen Feyh betrachtet eine praktische Pflegehandlung, die Wundversorgung eines exulzerierenden Tumors nicht bezogen auf den konkreten Verbandwechsel. Ihr Fokus ist vielmehr, zu ergründen, mit welcher grundsätzlichen Haltung, nach welchen Prinzipien in dieser besonderen Situation das Wundassessment und die Wundanamnese gestaltet werden, um zu einer umfassenden und ganzheitlichen Symptomerfassung zu kommen.

Moderation: Doris Scholt