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“Psychische Herausforderungen in der LVAD-Therapie” – Leben und Sterben mit einem Herzunterstützungssystem

Fachvortrag

8. Mai, 15:45 - 16:30 Uhr

Raum: Borkum

Die Implantation eines linksventrikulären Unterstützungssystems (left ventricular assist device, LVAD) bedeutet für Patienten eine somatische und psychische Herausforderung. Patienten können psychische Reaktionen wie depressive Erkrankungen, Angst-, Anpassungsstörungen oder Belastungsreaktionen entwickeln. Die LVAD-Implantation soll im idealen Fall das Überleben sichern und die subjektive Lebensqualität von chronisch kranken Herzinsuffizienzpatienten erhöhen. Aufgrund der Relevanz psychosozialer Faktoren für das Outcome nach Implantation sollte vor dem Eingriff ein systematisches psychologisches Screening erfolgen.

Verschiedene LVAD Behandlungsziele wie Langzeitunterstützung (DT), Brücke zur Herztransplantation, (BTT) oder Überbrückung einer schweren kardialen Krise (BTD) bedeuten unterschiedliche psychische Auswirkungen für die Patienten. Aufgrund des hohen Belastungsgrads der Angehörigen sollten diese ebenfalls frühzeitig einbezogen werden. Wenn Patienten mit LVAD in die palliative Phase ihrer Erkrankung eintreten, müssen neben somatische und auch psychische Besonderheiten berücksichtigt werden.