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“Pflegende Angehörige zwischen dem Anspruch der Selbstverständlichkeit und der Erfahrung der Fremdbestimmung. Ein Blick auf eine Personengruppe, die oftmals aus dem Blick gerät.”

Workshop

23. Okt, 12:15 - 13:45 Uhr

Raum: Konferenzraum 9

WS Nr. 5

Ehrenamtliche, Mitarbeitende in den Pflegediensten und pflegende Angehörige sorgen dafür, dass immer noch über 60% der Pflegebedürftigen ihren letzten Lebensabschnitt zuhause und damit in der vertrauten Umgebung verbringen können. Versorgt, oftmals behütet. Pflegende Angehörige machen diese Arbeit gern und möchten von erfahrener Zuwendung vieles zurückgeben. Gleichzeitig sind sie aber auch einer großen Verantwortlichkeit ausgesetzt.

Der Workshop hat zum Ziel, sich dieser besonderen Personengruppe zuzuwenden, die für Fremde, Besuchende und oftmals auch für Familienangehörige im Hintergrund arbeitet. Einer Mehrfachbelastung durch Berufstätigkeit, familiären und häuslichen Diensten ausgesetzt, geraten sie aus dem Blick der Öffentlichkeit: gehen nicht mehr zu Gottesdiensten oder ins Theater, eigene und gesellschaftliche Erwartungen prägen die Pflege, manche vergessen, für sich selbst zu sorgen.

Nach Impulsvortrag und dem Austausch werden gemeinsam Impulse für einen achtsamen und sichereren Umgang mit (pflegenden) Angehörigen erarbeitet.