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“Café Totentanz” – Gespräche über den Tod – Ein Angebot für alle Interessierten

Offener Vortrag

24. Okt, 13:30 - 15:30 Uhr

Raum: Konferenzraum 11

Egal wie sehr wir uns voneinander unterscheiden – ein Thema verbindet uns alle: der Tod.

Dennoch reden wir kaum darüber, sondern meist nur dann, wenn wir müssen. Ist der Tod das letzte Tabuthema unserer Gesellschaft? Dabei beendet er doch unser Leben und verweist eindrücklich auf unsere begrenzte Zeit. Wie gestaltet jede und jeder Einzelne von uns das Leben mit Hinblick auf sein unweigerliches Ende? Und kommt etwas danach? Schnell wird deutlich: Sprechen wir über den Tod, dann sprechen wir auch über das Leben und somit über alles.

Das Café Totentanz bietet den Besucher*innen die Möglichkeit, sich mit anderen – Nachdenkern, Querdenkern, Interessierten – in Kleingruppen über das Thema ‘Tod’ und alles, was damit einhergeht, auszutauschen. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Es gibt keinen Experten, der alle Ihre Fragen beantworten wird. Denn bei diesem Thema haben wir alle etwas zu sagen. Sie dürfen mitdenken, zuhören, von Ihren Erfahrungen berichten und Ihre Gedanken über den Tod äußern.

Die Idee dazu geht auf eine Initiative in Großbritannien zurück, wo Jon Underwood das Death Café begründete, um sich mit Gleichgesinnten in einer angenehmen Atmosphäre über den Tod zu unterhalten. Die Referentinnen Tanja Rommler und Marieke Abram lassen sich hinsichtlich der Struktur und Gesprächsethik von dieser Initiative inspirieren.

Auf der LEBEN UND TOD bieten sie den Besucher*innen die Möglichkeit, das Format des Death Cafés kennenzulernen. Der Eintritt ist frei, aber über eine kleine Spende freuen sich die Referentinnen.