Stiftung Hospizdienst Oldenburg

Ambulanter Hospizdienst für Erwachsene, Kinder und Jugendliche

„Ein Weg bildet sich dadurch, dass er begangen wird. (Zhuangzi)“

Seit 1994 werden in diesem Tätigkeitsfeld der Stiftung jährlich ungefähr 150 Menschen in ihrem Sterbeprozess durch Ehrenamtliche begleitet, zudem gibt es über 100 Beratungsgespräche im palliativen Kontext sowie Beratungsprozesse der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) in Pflegeeinrichtungen.
In sämtlichen Bereichen hat die Stiftung zahlreiche Kooperationen mit unterschiedlichsten Netzwerkpartner*innen initiiert, um sich für eine qualitativ hochwertige vernetzte Versorgung von sterbenden und trauernden Menschen einzusetzen.

Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst
Auch im Rahmen der Sterbebegleitung von Kindern und Jugendlichen ist die Vernetzung vor Ort und in der Region ein wesentlicher Bestandteil der Sicherstellung von guten Versorgungsstrukturen für lebenslimitierend erkrankte Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien. Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Oldenburg steuert das Netzwerk Weser-Ems, dem zwölf kooperierende Dienste aus der Region angehören. Mit dem Qualitätsindex für Kinder- und Jugendhospizarbeit QuinK arbeitet der Dienst federführend für die Region an der Weiterentwicklung von Kinder- und Jugendhospizarbeit mit.

Jugendonlineberatung da-sein.de
Digital nah sein: Auf der bundesweit nutzbaren Online-Plattform können Jugendliche und Erwachsene seit 2013 eine Begleitung per E-Mail anonym und kostenfrei in Anspruch nehmen, wenn sie durch Trauererfahrungen oder eine eigene Erkrankung in einer Krisensituation sind. Die Begleitung erfolgt im peer-to-peer Ansatz durch intensiv geschulte junge Ehrenamtliche.
Ein eigener Podcast, ein Blog (trauer-teilen.blog), Social Media Präsenz sowie eine virtuelle Gedenkstätte (RememberMe) erweitern das Angebot, das auch in Leichter Sprache verfügbar ist.
Auf der Plattform werden jährlich ca. 100 trauernde oder lebensverkürzend erkrankte Jugendliche und junge Erwachsene im Altersspektrum von 12-25 Jahren begleitet.

Trauerzentrum
Wir beraten und begleiten Menschen in Trauer, manchmal für kurze Zeit zur Orientierung, manchmal über Jahre zur Stärkung der eigenen Kraft. Ob in Einzelgesprächen, in einer der 10 Trauergruppen, im Café für Trauernde, durch spezielle Angebote am Wochenende sowie in Form einer regelmäßigen Gedenkstunde für die Verstorbenen.

Bildungsarbeit
Zu vielfältigen Themenkomplexen konzipieren wir Fort- und Weiterbildungsformate für ehren- und hauptamtlich Mitarbeitende im Hospiz- und Palliativbereich sowie für eine interessierte Öffentlichkeit. Zudem bieten wir in Form von (sozio-)kulturellen Angeboten Raum und Zeit für Begegnung und Auseinandersetzung mit den Lebensthemen Sterben, Tod und Trauer.

Stiftung Hospizdienst Oldenburg

Haareneschstr. 62
26121 Oldenburg

info@hospizdienst-oldenburg.de
+49 441 7703460

ÜBER UNS

Die Stiftung Hospizdienst Oldenburg ist eine intergenerative und interdisziplinär arbeitende Institution, die in den vergangenen 25 Jahren maßgeblich zum Aufbau, der Durchführung sowie der Weiterentwicklung von ambulanten und stationären Versorgungsmöglichkeiten am Lebensende in Oldenburg, in der Region sowie landes- und bundesweit beigetragen hat.
Das Fundament bilden 150 Menschen im Alter zwischen 17 und 80+ Jahren, die sich ehrenamtlich in den verschiedenen Bereichen der Stiftung engagieren. Ein multiprofessionelles Team von 10 Hauptamtlichen nimmt Erstanfragen entgegen, koordiniert die Einsätze in der Sterbebegleitung, ist in der Trauerbegleitung und Bildungsarbeit tätig und stellt den Verwaltungsbetrieb des Hauses sicher.

Die Arbeit ist in fünf Kernbereiche gegliedert:
Ambulanter Erwachsenenhospizdienst
Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst
Jugend-Onlineberatungsstelle da-sein.de
Trauerzentrum
Bildungsarbeit

Die Stiftung Hospizdienst Oldenburg ist mit sehr vielen stationären und ambulanten Einrichtungen der Gesundheitsversorgung, des (psycho-)sozialen Bereiches sowie mit Institutionen der Stadt Oldenburg, Bildungseinrichtungen und Schulen vernetzt. Mit zahlreichen Einrichtungen werden individuelle und passgerechte Kooperationen gestaltet und gelebt. Der Leitgedanke besteht darin, dass die beteiligten Menschen mit ihren unterschiedlichen Professionen inklusive Ehrenamt gleichwertig zusammen arbeiten und lernen können. Der Wesenskern der ambulanten Hospizarbeit der Stiftung besteht in der Beziehung zwischen ehren- und hauptamtlich Mitarbeitenden und den zu begleitenden Personen in Form von Letztverlässlichkeit.

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