Da die Menschen kein Heilmittel gegen den Tod, das Elend, die Unwissenheit finden konnten, sind sie, um sich glücklich zu machen, darauf verfallen, nicht daran zu denken.
(Blaise Pascal)
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Eigentlich ein Tabu-Thema in unserer Gesellschaft - der eigene Tod oder der eines geliebten Angehörigen. Die norddeutsche Messe Leben und Tod bricht mit diesem Tabu und sorgt für Gesprächsstoff - und zwar miteinander. Fachleute, PrivatbesucherInnen sowie AusstellerInnen, die mit den verschiedensten Beratungsangeboten und Produkten vor Ort sind, finden sich auf der Veranstaltung Leben und Tod zusammen, die teilweise parallel zum Bremer Pflegekongress in der Messe Bremen stattfindet.
Die Leben und Tod ist die einzige Veranstaltung ihrer Art in Deutschland. Sie beschäftigt sich mit den Themen Sterben, Tod und Trauer und spricht dabei sowohl Fachleute als auch Privatbesucher an. Dabei besteht sie aus drei verschiedenen Bereichen:

Der Fachkongress bietet ein anspruchsvolles Vortragsprogramm und richtet sich an alle haupt- und ehrenamtlichen Fachkräfte, die sich weiterbilden wollen, Kontakte knüpfen oder einfach nur Informationen erhalten möchten. Aber natürlich haben auch pflegende Angehörige, BestatterInnen, SeelsorgerInnen, PflegeschülerInnen oder andere Interessierte die Möglichkeit, sich als FachteilnehmerIn registrieren zu lassen.

Das Forum bietet offene Vorträge an. Viele Menschen möchten aktiv vorsorgen, und ihre Angelegenheiten in guten Zeiten regeln, um sich um die Angehörigen zu entlasten. Die Leben und Tod bietet ein vielfältiges Vortragsprogramm und klärt Fragen zu Patientenverfügung, alternativen Bestattungsformen oder dem Umgang mit dementen Patienten in der Sterbebegleitung. Auch prominente Redner kommen zu Wort und berichten über Ihre Erfahrungen und geben diese gerne weiter.

Der Ausstellungsbereich bietet die Möglichkeit, ganz unverbindlich viele Fragen zu klären, Ansprechpartner zu finden und sich selbst ein zu Bild machen. Wer geht schon bei einem Bestatter vorbei oder spricht mit Mitarbeiterinnen eines Hospizes? Hier ist alles vor Ort und man kann sich in Ruhe informieren und selbst ein Bild machen. Ganz wichtig ist eine angenehme Atmosphäre und Ruhe für intensive Gespräche. Wichtig ist dabei die Mischung aus ehrenamtlichen und gemeinnützigen AnsprechpartnerInnen, Produkten und Dienstleistungen sowie einem umfassenden Beratungsangebot. Und auch der Netzwerk-Charakter wird auf der Leben und Tod geschätzt. Branchenübergreifende Gespräche, Austausch und das knüpfen neuer Kontakte stehen dabei im Vordergrund.

Viel gesehen und viel gehört? Wenn Sie während der zwei Tage gerne einen Moment für sich wären, dann finden Sie im Raum der Ruhe einen Ort zum Ausruhen und einen Moment des Schweigens im Messegeschehen. Seien Sie herzlich eingeladen!