Meine Internetlaufbahn begann 1999 nach einer
kaufmännischen Lehre, 8 Jahre im Marketing eines großen Versicherers und nach vier Jahren Selbstständigkeit mit einer Tauchbasis in der Türkei. Früh erkannte ich die Tragweite des
neuen Mediums und gründete 1999 mit einem Partner meine erste Onlineagentur. Die Dotcom Pleite war für uns nie ein Thema, da wir bereits sehr früh auf Beratung hinsichtlich Erstellung und Konzeptionierung von Social Media Plattformen setzten. Bei etlichen erfolgreichen Konzepten in Österreich waren wir federführend beteiligt.
1999 verstarb dann mein Vater und ich wurde erstmals mit dem Thema Tod unmittelbar
konfrontiert. Ein Jahr dauerte sein Leidensweg, auf dem ich Ihn teilweise begleiten durfte. Bereits
damals erkannte ich, dass ein Todesfall heute erst mal Stress bedeutet. Und ist dieser erst vorüber,
bleibt man meist mit dem Kummer alleine. Ich hatte aber noch meine Mutter, die leider ebenfalls
2001 eine folgenschwere Diagnose erhielt. Brustkrebs. In den nun folgenden Jahren bis zu Ihren Tod
2007 war es meine Aufgabe als einziges Kind, meine Mutter zu betreuen. Dabei entwickelten wir ein
noch engeres Verhältnis und ich kam nicht umhin, mich mit dem Themen Sterben, Trauer und Tod
sehr intensiv auseinanderzusetzen. 2007 schließlich musste ich den schweren Verlust hinnehmen
und stand plötzlich in vorderster Reihe. Aber ich war mit meinem Kummer alleine.
Also gründete ich in Österreich 2009 nach zwei Jahren Planung mit dem Wirtschaftsinformatiker
Mag. Ulrich Liener das soziale Trauernetzwerk ASPETOS.
Leiter des Hamburger Palliativberatungs- und Bildungsträgers MediAcion. Seit 2002 berät er mit seinem Team über 150 Einrichtungen des Gesundheitswesens in Niedersachsen, Bremen und Hamburg sowie weiteren fünf Bundesländern. MediAcion begleitet die Umsetzung von Palliativkompetenz, Gründungsphase von Hospizen und Palliativstationen, SAPV-Netzwerken und Klinischen Ethikkomitees.
Dr. Becker-Ebel hat sich als Referent, Autor und Herausgeber von Palliativpflegebüchern auf die Themen der "Ethik am Lebensende" und "Palliativpflege im Pflegeheim" spezialisiert.
Literaturauswahl:
J. Becker-Ebel (Hrsg.), C. Behrens, G. Davids, N. Rödiger, M. Schwermann, H.B. Sittig, C. Wichmann: "Palliative Care in Pflegeheimen: Wissen und Handeln für Altenpflegekräfte." (Feb. 2011)
J. Becker-Ebel: u.a.: "Ethik und: Beste Palliatvversorgug für Hochbetagte" In: H. Kayser, K. Kieseritzki, H.-B. Sittig (Hrsg.): "Kursbuch Palliative Care. Angewandte Palliativmedizin und –pflege." (März 2012.
S. Hoffmann (Hrsg. seit 2011), J. Becker-Ebel (Hrsg. 2007-2011): "Palliativkompetenz und Hospizkultur entwickeln. Bewährte Mustervorlagen, Arbeitshilfen und Erfahrungsberichte für Pflegeheime und Pflegedienste." (2011)