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Ein letzter Wunsch – Leben erleben

Infinitas-Kay-Stiftung erfüllt Schwerstkranken Herzenswünsche

Download PrintversionDieses Projekt ist deutschlandweit einzigartig: Vor einiger Zeit hat die Infinitas-Kay-Stiftung – in enger Kooperation mit dem Hospiz am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg – „Ein letzter Wunsch“ ins Leben gerufen. Die Stiftung erfüllt in Zusammenarbeit mit Einrichtungen des Hospiz- und Palliativwesens Menschen während ihrer letzten Lebensphase einen Wunsch. Die Zielgruppe sind Erwachsene. Auf der neuen Messe „LEBEN UND TOD“ stellt sich das Projekt in der Messe Bremen, Halle 6, am Stand 6 K 17 in Bremen vor.

Menschen im Hospiz haben sich meistens mit der letzten Lebensphase arrangiert oder auseinandergesetzt, palliativ betreute Personen haben oftmals noch die Hoffung auf Heilung. Deshalb ist es notwendig, beide Personengruppen unterschiedlich zu betreuen.

Um beruhigt und zufrieden auf den eigenen Lebensweg zurückblicken zu können, wünschen viele Menschen, noch einmal zu erleben, was sie stets erfüllt hat, oder zu tun, was sie sich schon lange gewünscht haben. Das kann ein Treffen mit Freunden sein, die Aussprache mit Familienangehörigen, ein Theaterabend oder der Besuch eines Ortes, an dem sie einmal Glück und Kraft geschöpft haben.

Dies verschafft den Betroffenen noch einmal Glück, Zufriedenheit und häufig das beruhigende Gefühl, persönlich Wichtiges noch erlebt oder zu einem Ende geführt zu haben.

Diese ganz persönlichen letzten Wünsche schwerstkranker Menschen im Hospiz oder zu Hause in ambulanter palliativer Versorgung können mit vorhandenen Finanzmitteln und Organisationsstrukturen oft nicht realisiert werden.

Angehörige und Freunde verkennen häufig den hohen Stellenwert eines letzten Wunsches oder sie sind selbst zu sehr durch eigene Angst blockiert, als dass sie sich um die Erfüllung kümmern könnten. Die Kranken teilen sich mitunter ihren Angehörigen nicht mit, um sie nicht zusätzlich zu belasten. Eher werden die Wünsche gegenüber Außenstehenden oder Ehrenamtlichen geäußert, die diese dann an die Stiftung weiterleiten.

Es ist notwendig sich Zeit zu nehmen, zuzuhören, nichts in Frage zu stellen, nicht über die Krankheit, sondern über die Bedürfnisse der Betroffen zu sprechen. Die Wunscherfüllung ist meist mit hohen organisatorischen und logistischen Anforderungen verbunden. Geklärt werden beispielsweise Fragen zu Transport, Medikation, Versicherungen und notwendiger Begleitung. Ein elektronischer Wunscherfassungsbogen hält alle wichtigen Details fest.

Der Lohn für Anstrengungen und Aufwand ist hoch. Eine Dame erzählte, dass die Erfüllung ihres letzten Wunsches für sie wie ein Schlüssel gewesen sei, den sie ins Schlüsselloch stecken konnte.

Wir haben verlernt mit dem Sterben zu leben. Wir dürfen Sterbende, auf ihrem letzten Weg, nicht allein lassen.

„Die letzten Schritte eines Menschen sollten genauso behutsam begleitet werden wie die Ersten“.

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Weitere Informationen für die Redaktionen:
Hans-Michael Kay
Infinitas-Kay-Stiftung
Erikastraße 55
20251 Hamburg
Telefon: 040 – 41 46 77 93
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.ein-letzter-wunsch.de
www.kay-stiftung.de
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